Kleidung, die fair produziert ist, soll demnächst mit dem „Grünen Knopf“ gekennzeichnet werden

Kleidung, die fair produziert ist, soll demnächst mit dem „Grünen Knopf“ gekennzeichnet werden

EKD fördert faire Kleidung

Menschen, die Wert auf fair hergestellte Kleidung legen, können sich demnächst an einem neuen Gütesiegel orientieren. Den „Grünen Knopf“ haben am Montag in Berlin Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, vorgestellt.

Das staatliche Gütesiegel „Grüner Knopf“ soll künftig Kleidung kennzeichnen, die fair produziert ist. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm stellten das Siegel in Berlin vor. Die Bedingungen des „Grünen Knopfes“ lege der Staat fest, berichtet die ZDF-Nachrichtensendung „heute“. Die Normen reichten von A wie Abwassergrenzwerte bis Z wie Zwangsarbeitsverbot. Ingesamt müssten Unternehmen 46 ökologische und soziale Kriterien einhalten und die Lieferketten offenlegen, um das das Etikett auf ihren Produkten anbringen zu können. Ob die Vorgaben eingehalten werden, kontrolliere zum Beispiel der TÜV. Alle zwölf Monate sollten alle Firmen per Stichprobe überprüft werden. Zertifiziert wird für maximal drei Jahre.

Zu den teilnehmenden Firmen gehören jetzt bereits schon Tchibo und die Otto-Gruppe. Außerdem stehe man in Kontakt mit Hugo Boss und Hess Natur, sagte der Entwicklungsminister. Im Handel erhältlich sein sollen die Produkte mit dem Etikett ab 2021.

Von: Swanhild Zacharias

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