Der Verein „Christen in der Wirtschaft“ legt in einer „Würzburger Erklärung“ eine neue Zielsetzung fest. Vorausgegangen waren nach eigener Aussage „Verletzungen, Unversöhntheit, Hartherzigkeit und Gleichgültigkeit“ im Verband
Der Verein „Christen in der Wirtschaft“ legt in einer „Würzburger Erklärung“ eine neue Zielsetzung fest. Vorausgegangen waren nach eigener Aussage „Verletzungen, Unversöhntheit, Hartherzigkeit und Gleichgültigkeit“ im Verband

„Christen in der Wirtschaft“ tun Buße

Der Verein „Christen in der Wirtschaft“ (CiW) will sich wieder neu auf seine missionarische Tätigkeit und auf Jesus Christus ausrichten. Das hat der Vorstand in einer sieben Punkte umfassenden Erklärung festgeschrieben. Anlass waren vorausgegangene Verletzungen, Hartherzigkeit und Unversöhntheit, wie der Verein mitteilt.

Der Verein „Christen in der Wirtschaft“ will eine „missionarische Bewegung mit Jesus Christus in der Mitte“ sein, heißt es in der Mitteilung des Vorstandes. „Das soll die künftige zentrale Ausrichtung des Vereins sein.“ Die am Mittwoch veröffentlichte „Würzburger Erklärung“ sei Teil eines zweijährigen Erneuerungsprozesses. Der Vorstand veröffentlichte die Schrift zur Schaffung einer „Corporate Identity“. Darin heißt es im ersten von insgesamt sieben Punkten: „Wir wollen miteinander Jesus Christus in die Berufs- und Alltagswelt hineintragen und täglich von seiner Kraft leben und ihm dienen.“

Zum Anlass des Schriftstückes schreibt der Vorstand: „Uns wird zunehmend bewusst, wie viel Verletzungen, Unversöhntheit, persönliche Ablehnung, Hartherzigkeit, Gleichgültigkeit, Unterstellungen und negative Gedanken in unserem Verband vorhanden sind. Vor allem im Blick auf die Vergangenheit im CiW haben wir deshalb als Vorstand Buße getan. Wir bitten um Vergebung für liebloses Handeln, das die CiW-Gemeinschaft blockiert und auch manches Miteinander zerstört hat.“

Jesus muss im Zentrum stehen

Weiter heißt es in der Erklärung: „Durch Bibellesen und Verkündigung wollen wir helfen, biblische Werte zu erkennen. Wir wollen einander ermutigen, diese biblischen Werte im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Alltag glaubwürdig zu leben. So wird das Reich Gottes in unserem Land sichtbar.“ Man sei sich dabei bewusst, dass eine „neue Einheit“ nur Jesus Christus bewirken könne.

CiW sei eine missionarische Bewegung und verfolge keine kommerziellen Zielsetzungen, stellt das Papier klar. „Wir wollen miteinander Jesus Christus in die Berufs- und Alltagswelt hineintragen und täglich von seiner Kraft leben und ihm dienen. Jesus Christus ist die Mitte unserer CiW-Bewegung.“

Der 1902 gegründete überkonfessionelle Verein „Christen in der Wirtschaft“ ist ein gemeinnütziges, bundesweit agierendes Werk. Die Mitglieder sind Christen aus den Bereichen Handwerk, Handel, Dienstleistung, Industrie und Gesellschaft. Ziel ist es, zur Umsetzung christlicher Werte im Berufsleben zu ermutigen. Die Zentrale ist in Würzburg. Die Zeitschrift „Faktor C – das christliche Wirtschaftsmagazin“ erscheint vier Mal im Jahr. (pro)

Von: js

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