Der Wirtschaftswissenschaftler Prabhu Guptara ermutigt Christen zur Globalisierung.

Mit Werten zu einer guten Globalisierung

Die einzige Rettungsmöglichkeit aus der Wirtschaftskrise ist eine Wiederentdeckung der Bibel, ihrer Werte und die Umkehr zu Gott. Davon ist Wirtschaftswissenschaftler Prabhu Guptara überzeugt. Im Rahmen des Kongresses christlicher Führungskräfte in Nürnberg sprach er über die Ursachen der Wirtschaftskrise und mögliche Lösungen.

Guptara ist der Überzeugung, dass die eigentlichen Gründe der Wirtschaftskrise darin liegen, dass Menschen die Bibel, moralische Werte und Gott ablehnen. Der Autor, Publizist und Privatdozent, der an verschiedenen Universtitäten und Business Schools weltweit lehrt, sagte: "Jede Elite, die diese Werte ablehnt, wird ihre Nation oder ihre Welt in die Krise stürzen." Deshalb bestehe unsere Herausforderung heute darin, wieder zu entdecken, was die Bibel über Wirtschaft und Politik lehrt. "Wenn Unternehmen sich damit beschäftigen und sich das zu eigen machen, wird es zu einer guten Globalisierung kommen."

"Christen – eine Gemeinschaft von Weltveränderern"


Der Wirtschaftswissenschaflter machte deutlich, dass der Kapitalismus nicht von seinen Feinden beschädigt wurde, sondern von seinen so genannten Freunden, die einen Kapitalismus ohne Regeln konstruieren wollten. Dabei seien diejenigen die Verlierer, die ordentliche Geschäfte nach guten Regeln und in Fairness machen wollten. "Wir sind mitten in einem globalen Bürgerkrieg", bemerkte Guptara. "Der Krieg tobt zwischen denen, die gerne gute globale Regeln hätten und denen, die keine Regeln haben möchten. Wenn wir diesen Konflikt nicht verstehen, werden wir keine guten Werte vermitteln können."

Der Wirtschaftswissenschaftler ermutigte dazu, bei der Vermittlung von Werten nicht nur die Ebene des eigenen Unternehmens im Auge zu haben, sondern auch die globale Ebene anzustreben. Die Bibel beschäftige sich nicht nur mit Einzelpersonen, sondern mit ganzen Nationen. Gott habe Individuen berufen, sich zu einer Gemeinschaft von Weltveränderern zusammenzuschließen. "Ist es möglich, dass wir den Ruf Jesu verpasst haben, selbst da, wo wir meinen, diesem Ruf zu folgen?", fragte er seine Zuhörer. Nur wer die Weltsicht Jesu verstehe, sei bereit für die Globalisierung. In dem Zusammenhang erinnerte Guptara seine Zuhörer an die Reformation, die in Mitteleuropa durch ihren Einfluss auf Bildung und Ethik auch die Ursache für gravierende wirtschaftliche Verbesserungen gewesen sei und sich weltweit ausgewirkt habe. (pro)

Von: aq

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