Bischof Wolfgang Huber auf der diesjährigen EKD-Synode in Ulm.

Bischof Huber ist "Vordenker 2009"

Der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, wird von der Finanzberatungsgesellschaft Plansecur in diesem Jahr als "Vordenker 2009" ausgezeichnet. Huber sei ein "Reformator mit Maß und Mut", so die Veranstalter.

Die Auszeichnung erhält Huber, seit 2004 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der EKD, im Rahmen des "Finanzforums Vordenken", das am 23. November in Frankfurt am Main stattfindet.

Zielbewusster Reformprozess

Nach Angaben von Plansecur gestalte Huber seit mehreren Jahren "in einem zielbewussten Reformprozess die Zukunft der evangelischen Kirche maßgeblich mit und bezieht auch außerhalb seiner Kirche mutig und öffentlich Position". Der Berliner Bischof plädiere dabei für eine neue Werteorientierung, für mehr unternehmerische Verantwortung und für klare politische Regulierungen, heißt es in der Einladung.

Das "Finanzforum Vordenken" findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Nach eigenen Angaben will Plansecur mit der Veranstaltung Teilnehmer des Finanzmarkts zusammenbringen, "die als Vordenker Erkenntnisse der Trend- und Zukunftsforschung interpretierten, daraus neue Ideen und Konzepte formulierten und deren Chancen und Potenzialen einschätzten".

Im vergangenen Jahr erhielt der Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe, Norbert Walter, die Auszeichnung für sein Lebenswerk. Walter ist heute Mitglied der Jury des Preises. (pro)

Von: AD

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