Deichmann: Verdienen ist nicht die Hauptsache

F r a n k f u r t / M a i n (PRO) – Mit einem Satz von Walther Rathenau beschreibt der engagierte Christ und Unternehmer Heinz-Horst Deichmann sein Verständnis von wirtschaftlichem Handeln. "'Ich habe niemals einen wirklich großen Geschäftsmann gesehen, dem das Verdienen die Hauptsache war.' Dem schließe ich mich vorbehaltlos an", sagte der Gründer von Europas größtem Schuheinzelhändler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Im "Unternehmergespräch" mit der F.A.Z. schreibt Autorin Sybille Wilhelm über den Unternehmer: "Irgendwann spricht Heinz-Horst Deichmann sogar über das Thema Schuhe. Doch lieber unterhält sich Europas größter Schuheinzelhändler über Werte und die Verantwortung, die ein Mensch im gesellschaftlichen Miteinander haben sollte."

Unternehmertum und soziales Handeln

Und so beschreibt der 1926 geborene Unternehmer denn auch nicht nur sein Verständnis von Unternehmertum, sondern auch sein soziales Handeln und die Hilfe für Arme in Indien oder Afrika. Geld müsse man natürlich auch in die Firma investieren, um sie gesund zu erhalten. "Solange wir gute Geschäfte machen, können wir aber auch vielen Menschen helfen", so Heinz-Horst Deichmann.

Seit 1999 führt sein Sohn Heinrich Deichmann das Familienunternehmen. Die "Deichmann"-Gruppe setzte 2006 weltweit rund 2,7 Milliarden Euro um und verkaufte in rund 2.200 Filialen mit 25.000 Mitarbeitern 112 Millionen Paar Schuhe. Rund 13.000 Mitarbeiter sind in Deutschland beschäftigt. Neben dem Engagement in Sozialprojekten in Indien oder Afrika engagiert sich das Unternehmen auch in Deutschland, etwa mit einem "Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit".

Von: AD

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