Das christliche Medienmagazin

Willow Creek: 3.000 Jugendliche beten für Europa

3.000 überwiegend jugendliche Teilnehmer haben auf dem Willow-Creek-Jugendkongress „Yes we are open“ in Wetzlar gegen Rassismus und Arbeitslosigkeit in Europa gebetet. In mehreren Vorträgen wurden sie am Samstag ermutigt, durch den Einsatz für andere Menschen einen positiven Unterschied in der Welt zu machen.
Von PRO

Foto: Willow Creek D/CH

Die Jugendlichen beteten auf Anregung des Berliner Schauspielers und Moderators Torsten Hebel, der sich in seiner Heimatstadt vielfältig sozial engagiert. Sie baten  Gott, die Regierungen mit Weisheit zu segnen, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. „Ein solches Gebet kann der Startschuss für gute Aktionen und Veränderungen sein“, erklärte Hebel.

Kirchen und Gemeinden sollen darauf achten, dass die unterschiedlichen Generationen Zeit miteinander verbringen. Das regte die Jugendleiterin Kara Powell (Los Angeles) am Samstag in ihrem zweiten Vortrag beim Jugendplus-Kongress an. Es sei grundsätzlich nicht schlecht, dass Gemeinden neben dem Gottesdienst für Erwachsene auch Gottesdienste für Kinder und Jugendliche anböten. Jedoch sei es sinnvoll, auch Gottesdienste anzubieten, an denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren gemeinsam teilnehmen. Eine besondere Rolle käme den Senioren zu, die oftmals einen guten Zugang zu Teenagern finden und diese an die Hand nehmen sollten. Sie ermutigte die Zuhörer, in ihren Gemeinden nach älteren Menschen Ausschau zu halten, und diese gezielt anzusprechen. „Auf diese Weise können beispielsweise Teens ohne Großeltern und Senioren ohne Enkel zusammenfinden und füreinander da sein.“

"Wenn ein Teenager aufräumt, hat er sich verändert"

Der Gründer der Hillsong-Gemeinde in Kapstadt, Phil Dooley, kritisierte das Streben nach flüchtigem Ruhm in der modernen Medienwelt. „Wir sind heute besessen von der Idee, berühmt zu werden, egal für was“, sagte er und nannte Castingshows wie „Germany‘s next Topmodel“ und „Deutschland sucht den Superstar“ als Beispiele. Dabei sei der Gedanke trügerisch, dass mit Prominenz auch Lebensglück komme. „Die Leute, die am bekanntesten sind, leben oftmals ein zerbrochenes Leben“, erklärte er. Es sei wichtiger, Anerkennung bei Gott als bei den Menschen zu suchen. Dies werde durch Vertrauen auf Gott und den Dienst an anderen Menschen erreicht. „Wenn ein Teenager ungefragt anfängt, seinen Eltern beim Aufräumen zu helfen, dann hat sich was in ihm verändert“, sagte er. „Wenn deine Eltern oder Freunde nicht an Jesus glauben, dann bist du vielleicht das einzige Bild von Jesus, das sie jemals sehen werden.“ Der rief die jungen Kongressbesucher dazu auf, anderen Menschen Gutes zu tun – „denn so verändern wir gemeinsam unsere Welt“. (pro)

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Diskutieren Sie mit!

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung sagen. Gerne klar, ehrlich, prägnant – aber bitte immer respektvoll, damit sich viele Menschen mit unterschiedlicher Meinung beteiligen. Daher achten wir besonders auf eine respektvolle Debattenkultur.
Jeder Leserkommentar wird vor der Veröffentlichung geprüft. Bitte beachten Sie dazu unsere Kommentar-Richtlinien. Manchmal kann es etwas dauern, bis ein Kommentar freigeschaltet ist. Sie haben ab Veröffentlichung sieben Tage Zeit, einen Artikel zu kommentieren. Danach wird der Kommentarbereich automatisch geschlossen.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen