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„Wertschätzung beginnt oft im Kleinen“

Was bedeutet es, als Geschöpfe Gottes wertgeschätzt zu werden, wenn es um den beruflichen Alltag geht? Dieser Frage sind die Teilnehmer der Tagung der „Initiative Wirtschaft“ nachgegangen.
Von PRO
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„Wertschätzung fängt immer bei einem selber an“, sagt Tim Niedernolte, Hauptreferent der Jahrestagung der „Initiative Wirtschaft“ in Bad Sassendorf

Foto: Christian Rommert

„Wertschätzung fängt immer bei einem selber an“, sagt Tim Niedernolte, Hauptreferent der Jahrestagung der „Initiative Wirtschaft“ in Bad Sassendorf

„Wertschätzung beginnt oft im Kleinen. Aber genau dort entfaltet sie ihre Kraft und zieht Kreise.“ Das hat der ZDF-Moderator und Buchautor Tim Niedernolte beim Hauptreferat der Jahrestagung der „Initiative Wirtschaft“ gesagt. Der Vorsitzende der Initiative, David Hirsch, hat zur Einladung der Tagung die Frage gestellt: Was bedeutet es für den beruflichen Alltag und den Umgang mit den Kollegen und Mitmenschen, als Geschöpfe Gottes grundsätzlich wertgeschätzt zu werden?

Niedernolte berichtete in seinem Vortrag „Wunderwaffe Wertschätzung“ von den Erfahrungen über „das große Glück einer einfache Lebenshaltung“. Vor 150 Mitgliedern und Gästen im Tagung- und Kongresszentrum in Bad Sassendorf erzählte er, was er in Begegnungen mit Menschen erlebt. Dass nicht Geld, sondern Wertschätzung für Geleistetes der größte Antrieb für Mitarbeiter ist, stellte Niedernolte heraus.

Sternekoch Rach nahm sich einen Tag Zeit für Begegnungen

Von dem Sternekoch Christian Rach erzählte er, dass dieser sich trotz größten Zeitdrucks erst einmal einen ganzen Tag für die Begegnung mit seinem Team genommen hat. Die Gastgeber wurden immer nervöser, weil sie dachten, Christian verliere sich in der Kommunikation mit der Crew. „Ich wäre so gnadenlos abgesoffen, hätte ich nicht diesen ersten Tag auf Augenhöhe mit ihnen verbracht“, äußerte sich Christian Rach laut Niedernolte, denn er wusste, dass er den Job nur schaffen konnte, wenn die Leute voll auf seiner Seite waren. „Es sind nicht immer nur die großen Worte und Taten, die relevant sind“, sagte Niederholte. „Es sind vor allem die kleinen, versteckten Dinge, die zeigen, dass wir uns mit Respekt begegnen.“

Die „Initiative für evangelische Verantwortung in der Wirtschaft“ ist 1996 gegründet worden und ermutigt seitdem Menschen, deren berufliches Handeln in christlicher Verantwortung auszuüben. Ungefähr 600 Führungskräfte aus Wirtschaft, Kirche und Hochschulen sowie Vertreter der freien Berufe treffen sich in Regionalgruppen zu Begegnung, Erfahrungsaustausch, Inspiration und Gemeinschaft.

Von: Michael Müller

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