Das Theologische Seminar der Baptisten in Texas diente als Arena für eine Pokémon-Go-Jagd
Das Theologische Seminar der Baptisten in Texas diente als Arena für eine Pokémon-Go-Jagd
In den USA nutzt ein Theologisches Seminar Pokémon-Go zur Evangelisation
In den USA nutzt ein Theologisches Seminar Pokémon-Go zur Evangelisation

Pokémon-Jagd bereitet Weg zur Lebenswende

Ein Theologisches Seminar der Baptisten in Texas nutzt das weltweite Pokémon-Go-Fieber zur Mission. Bei einer für die Jagd der virtuellen Monster organisierten Feier haben sechs Menschen zum Glauben an Jesus Christus gefunden.

Um glaubensferne Menschen mit dem Evangelium zu erreichen, veranstaltete das Southwestern Baptist Theological Seminary (SWBTS) auf seinem Campus im texanischen Fort Worth eine Pokémon-Go-Party. Bei der Jagd nach den virtuellen Monstern fanden nach Angaben der theologischen Ausbildungsstätte sechs Spieler zum Glauben an Jesus Christus. An der zweistündigen Veranstaltung auf dem Gelände des SWBTS Mitte Juli nahmen demnach mehr als 200 Pokémon-Go-Spieler teil.

Für die Jagd nach den Pokémons hatten die Initiatoren auf dem Campus verschiedene Stationen aufgebaut, die als virtuelle Treffpunkte und sogenannte „Pokéstops“ dienten. Begleitend zur Pokémon-Jagd hatte die theologische Ausbildungsstätte eine spezielle evangelistische Broschüre vorbereitet, um die Pokémon-Fans mit der Guten Nachricht zu erreichen. Während der Veranstaltung standen zudem an den Stationen Studenten des Seminares für Fragen und zum Gespräch mit den Spielern bereit.

„Christen dürfen solche Chancen zur Evangelisation nicht verpassen“

Durch die Pokémon-Go-Veranstaltung fanden nach Angaben auf der Internetseite des SWBTS Menschen zum Glauben, die „sonst nie einen Fuß auf den Campus gesetzt hätten“. Auf der Webseite des Seminars äußerte sich Brandon Kiesling, der Organisator der Evangelisations-Teams, zu der Veranstaltung und dem Pokémon-Go-Fieber: „Wenn so viele Menschen an so etwas (Anm. d. Red.: Pokémon-Go) beteiligt sind, darf man die Chance nicht verpassen, es auf irgendeine Weise für etwas Gutes im Reich Gottes zu nutzen.“ Seiner Meinung nach hätten Christen in der Vergangenheit bereits viel zu oft solche Gelegenheiten versäumt. „Warum nutzt man die Gelegenheit nicht?“, fragte er. (pro)

Von: nob

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