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Weltreligionen beraten am Bodensee über Frieden

Vom 20. bis 23. August beraten in Lindau rund 900 Vertreter verschiedener Religionen über die Zukunft von Frieden und Gemeinwohl. Die Weltversammlung von „Religions for Peace" findet in diesem Jahr erstmals in Deutschland statt.
Von Norbert Schäfer
In Lindau diskutieren Vertreter von 17 Religionen über Frieden

Foto: zanskar, thinkstock

In Lindau diskutieren Vertreter von 17 Religionen über Frieden

Die zehnte Weltversammlung von „Religions for Peace” findet in diesem Jahr erstmals in Deutschland statt. Vom 20. bis 23. August beraten in Lindau am Bodensee rund 900 Vertreter aus 17 Religionen und rund 100 Nationen in einem intereligiösen Dialog über die Zukunft von Frieden und dem Gemeinwohl. Zu den hochrangigen Religionsvertreten gehört unter anderem der britische Oberrabbiner David Rosen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die Veranstaltung unter dem Motto „Für unsere gemeinsame Zukunft sorgen – das Gemeinwohl für alle fördern“ eröffnen. Mit einer Skulptur, dem „Ring for Peace”, will die Konferenz „den globalen Schutz religiöser Stätten“ in den Fokus rücken. Das Kunstwerk, es handelt sich um ein hölzernes Möbiusband, soll als Friedenssymbol im Luitpoldpark der Stadt stehen bleiben.

Themen: Frieden, Klimaschutz, religiöse Minderheiten

„Es geht um Friedensvisionen, um den Einsatz der Religionen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, um die Rolle der Frauen innerhalb des Friedensdialogs, um den Schutz religiöser Minderheiten und Flüchtlingen“, erklärte Ulrich Schneider, Geschäftsführer der Stiftung Friedensdialog der Weltreligionen und Zivilgesellschaft in einer Pressemitteilung der Veranstalter vom Dienstag.

„Religions for Peace“ ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in New York. Das internationale Netzwerk setzt sich eigenen Angaben zufolge dafür ein, „gewaltsame Konflikte zu transformieren, die menschliche Entwicklung voranzutreiben, gerechte und harmonische Gesellschaften zu fördern und die Erde zu schützen“. Alle sechs Jahre findet dazu eine Konferenz statt.

Von: Norbert Schäfer

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