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Weihnachten verantwortungsvoll feiern

Die Vertreter der Religionsgemeinschaften haben sich angesichts der jüngsten Corona-Beschlüsse für eine verantwortungsvolle Gestaltung von religiösen Zusammenkünften an Weihnachten und Chanukka ausgesprochen. Dies haben sie bei einem gemeinsamen Treffen mit dem Bundesinnenministerium betont.
Von PRO
Bilder wie diese wird es an Weihnachten 2020 nicht geben. Die Religionsgemeinschaften haben bekräftigt, das Weihnachtsfest verantwortungsvoll zu feiern.
Bilder wie diese wird es an Weihnachten 2020 nicht geben. Die Religionsgemeinschaften haben bekräftigt, das Weihnachtsfest verantwortungsvoll zu feiern.

Die Vertreter der Religionsgemeinschaften sind sich einig, dass die Entscheidungen von Bund und Ländern vom vergangenen Mittwoch auf lokaler Ebene umgesetzt und eingehalten würden. Das erklärten die Vertreter der christlichen Kirchen sowie des Zentralrats der Juden in Deutschland am Freitagabend in Berlin. Sie hatten sich zuvor mit den beiden Staatssekretären Markus Kerber (Bundesinnenministerium) und Nathanael Liminski (Nordrhein-Westfalen) zu einem Gespräch getroffen und damit das von Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigte Gespräch durchgeführt.

Die Religionsgemeinschaften trügen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen weiterhin breit mit und zeigten Verständnis dafür, dass Großveranstaltungen vermieden werden müssten, erklärte das Bundesinnenministerium. Kerber dankte dafür, dass die Religionsgemeinschaften ihre seelsorgerische und pastoraleVerantwortung unter schwierigen Bedingungen wahrnähmen.

Wichtige Rolle der Religionsgemeinschaften

„Die Politik sieht, dass in dieser schwierigen Zeit, die in die dunkle Hälfte des Jahres fällt, Menschen nach Geborgenheit suchen“, sagte er. „Die Rolle der Religionsgemeinschaften – an Chanukka, an Weihnachten – für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist dabei sehr wichtig.“

Vonseiten der Religionsgemeinschaften nahmen an dem Gespräch teil: Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Karl Jüsten, Leiter des Katholischen Büros Berlin, Daniel Botmann, Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland, Bischof Emmanuel von Christoupolis, Beauftragter der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland bei der Bundesregierung, Verena Hammes, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, sowie Konstantin von Abendroth, Beauftragter der Vereinigung Evangelischer Freikirchen am Sitz der Bundesregierung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Bundesländer hatten am Mittwoch vereinbart, die geltenden Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens bis mindestens 20. Dezember zu verlängern und dabei nochmals zu verschärfen. Über die Weihnachtstage sollen aber dann Lockerungen das Feiern im Kreis der Familie möglich machen.

Von: epd

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