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Vom Streifenwagen auf die Kanzel

Früher war Jan-Peter Graap Polizist. Heute ist er Pastor einer Freien evangelischen Gemeinde in Hannover. In einem kurzen Beitrag im Rahmen der Sendung „ARD Buffet“ hat der Sender den Theologen unter dem Motto „Mein neues Leben“ begleitet.
Von PRO
Jan-Peter Graap ist aus seinem Beruf als Polizist ausgestiegen, um anderen Menschen von Jesus zu erzählen

Foto: Franz Bischof

Jan-Peter Graap ist aus seinem Beruf als Polizist ausgestiegen, um anderen Menschen von Jesus zu erzählen
Ein 17-jähriger Junge, der sich umbringen wollte, war für Jan Peter Graap ein Auslöser dafür, dass er seinen alten Beruf als Polizist verließ und Pastor wurde. Er sieht sein Anliegen darin, Menschen in Krisen Hoffnung und Mut geben. Auch dem 17-Jährigen von damals wollte er Hoffnung für sein Leben vermitteln: „Solche Menschen in Krisen brauchen Ermutigung.“ Graap entschloss sich, nach sieben Jahren als Polizist, Theologie zu studieren. Damit habe er auch ein spannendes Leben hinter sich gelassen, berichtet der Vater von zwei Söhnen. „Der Wechsel ist mir nicht leicht gefallen. Ich musste auf einmal staubtrockene Sprachen lernen.“ Obwohl er das Leben bei der Polizei vermisse, habe er auch als Pastor eine Berufung gefunden.

In der Krise eine Perspektive geben

Die ARD-Journalisten begleiteten Graap in den Gottesdienst der Freien evangelischen Gemeinde in Hannovers Stadtteil Bothfeld. In seiner Pfingstpredigt ermutigt der Theologe die Besucher, anderen von ihrer Geschichte mit Gott weiter zu erzählen. Genau wie er sein eigenes Leben auf einen neuen Kurs gebracht habe, wolle er anderen Menschen, die nicht wüssten, wie ihr Leben weitergeht, eine Perspektive geben. Mit der Zusage für den Beitrag habe er Menschen ermutigen wollen, „ihre gewohnten Lebensbahnen einmal zu überdenken und mal etwas Neues zu wagen und das Leben neu zu entdecken“, sagt Graap. „Zudem war es interessant, sich mit den ARD-Journalisten unverstellt über Fragen des Glaubens Gedanken zu machen“, betont Graap im Gespräch mit pro. (pro)
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