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Volker Beck wieder religionspolitischer Sprecher

Nachdem das Verfahren gegen den Grünen-Politiker Volker Beck wegen eines Drogenfunds aufgrund von geringer Schuld eingestellt wurde, hat er einen neuen und einen alten Posten in seiner Partei erhalten.
Von PRO
Volker Beck hat seinen Posten als religionspolitischer Sprecher der Grünen wieder

Foto: Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Volker Beck hat seinen Posten als religionspolitischer Sprecher der Grünen wieder
Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne) wird wieder religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion und zudem neuer Sprecher für Migrationspolitik. Das teilten die Grünen am Dienstag mit. Seinen Posten als innenpolitischer Sprecher gibt Beck ab. Die Fraktion hat Irene Mihalic zur Sprecherin für Innenpolitik ernannt. Bisher war sie für innere Sicherheit zuständig. Die Grünen werden Beck für den Vorsitz der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe vorschlagen. Auch dieses Amt hatte er niedergelegt. Beck hatte Anfang Feburar sein Amt als innen- und religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion zur Verfügung gestellt. Die Polizei hatte bei ihm einen Tag zuvor bei einer Polizeikontrolle 0,6 Gramm einer „betäubungsmittelsuspekten Substanz“ gefunden.

Beck entschuldigt sich

Die Berliner Staatsanwaltschafte hatte das Verfahren wegen geringer Schuld mit einer Zahlung von 7.000 Euro Geldauflage Mitte April eingestellt. Gleichzeitig entschuldigte sich Beck mit den Worten: „Mein Verhalten war falsch und es war dumm. Das tut mir leid.“ Auf seiner Internetseite schrieb er zudem: „Leid tut mir auch, dass ich vielen Menschen, die mich seit Jahren unterstützen, es in den letzten Wochen nicht gerade leicht gemacht habe.“ Auf Anraten seines Anwalts habe er sich nicht öffentlich geäußert. Die vergangenen Wochen hätten ihn zum Nachdenken gebracht: „Sie haben mir gezeigt, was mir wirklich wichtig ist: Diese Menschen und ihre Anliegen, und alle, die mir in dieser Zeit beistanden, und auch meine Gesundheit.“ Dem wolle er gerecht werden. (pro)
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