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Volker Beck legt nach Drogenvorwürfen Parteiämter nieder

Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne) hat am Mittwoch sein Amt als innen- und religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion zur Verfügung gestellt. Bei Beck hatte die Polizei eine „betäubungsmittelsuspekte Substanz“ gefunden.
Von PRO
Im November 2015 ist Volker Beck (MdB) mit dem Leo-Baeck-Preis 2015 für sein Engagement gegen Antisemitismus geehrt worden

Foto: pro/Norbert Schäfer

Im November 2015 ist Volker Beck (MdB) mit dem Leo-Baeck-Preis 2015 für sein Engagement gegen Antisemitismus geehrt worden
Wie Volker Beck auf seiner Facebook-Seite bekanntgab, hat der Grünen-Politiker am Mittwoch seine Parteiämter als innen- und religionspolitischer Sprecher der Grünen und den Vorsitz der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe seiner Fraktion zur Verfügung gestellt. Nach Angaben der Bild-Zeitung, die sich auf einen Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft beruft, wurde bei dem Politiker am Dienstag im Rahmen einer Polizeikontrolle „0,6 Gramm einer betäubungsmittelsuspekten Substanz aufgefunden“. Dem Bericht zufolge habe sich Beck bei der Kontrolle „kooperativ“ verhalten. Auf seiner Facebook-Seite erklärte Beck am Mittwoch: „Ich habe immer eine liberale Drogenpolitik vertreten. Zu den gegen mich erhobenen Vorwürfen wird mein Anwalt zu gegebener Zeit eine Erklärung gegenüber der Staatsanwaltschaft abgeben. Ich werde mich dazu öffentlich nicht einlassen. Meinen Freunden und Unterstützern danke ich für ihr Verständnis und schon jetzt für ihre Unterstützung.“ Am Mittwoch war die Webseite des streitbaren Politikers, der sich immer wieder für das Existenzrecht Israels sowie gegen Antisemitismus, Diskriminierung und für die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften eingesetzt hatte, zeitweise nicht erreichbar. Zu den näheren Umständen, die zur Kontrolle des Abgeordneten durch die Polizei führten, macht die Bild-Zeitung indes keine Angaben. Noch im November des vergangenen Jahres war der Grünen-Politiker wegen seines Engagements gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet worden. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/beck-im-pro-interview-ich-entschuldige-mich-87369/
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