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US-Wahlkampf 2016: „Bush vs. Clinton“?

In der Geschichte der USA war bislang nur John F. Kennedy als US-Präsident Mitglied in der Katholischen Kirche. Das könnte sich bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr ändern, mutmaßt die Zeit-Beilage Christ und Welt.
Von PRO
Jeb Bush hat Interesse als Kandidat um das Amt der US-Präsidenten bekundet
Jeb Bush hat Interesse als Kandidat um das Amt der US-Präsidenten bekundet

Derzeit wird der 61 Jahre alte Republikaner John Ellis (kurz „Jeb“) Bush in den Medien als potenzieller Bewerber um das höchste Amt in den USA gehandelt. Der Politiker ist 1994 zum katholischen Glauben übergetreten, entstammt jedoch einer Familie mit episkopalischer Glaubenstradition. Vater George Herbert Walker Bush, 41. US-Präsiden, sowie Jebs älterer Bruder George Walker Bush, 43. US-Präsident, gelten nach einem Bericht in der Zeit-Beilage Christ und Welt gar als „Ikonen des evangelikalen Amerika“.
Jeb Bush war von 1999 bis 2007 Gouverneur des Bundesstaates Florida. Er tritt dem Bericht zufolge für die Liberalisierung des Einwanderungsrechtes ein, das er als „Sache der Herzens und der christlichen Nächstenliebe“ bezeichnet. Hinsichtlich der gleichgeschlechtlichen Ehe vertrete Bush eine „moderate Haltung“, was die „Fundamentalisten“ stoße. Der potenzielle Kandidat der Republikaner stimme weitgehend mit der Schulpolitik von US-Präsident Obama, einem Demokraten, überein. Der wolle landesweite Richtlinien für den Schulunterricht einführen. Dagegen wehrten sich vor allem evangelikale Christen in den USA, die „für Heimunterricht plädieren“. Dem Artikel zufolge habe Jeb Bush jedoch bei einem Treffen mit evangelikal gesinnten Christen „Unterstützung für ein weitreichendes Abtreibungsverbot betont“.
Jeb Bush bezeichnet sich nach Angaben der Zeitung selbst als ungeduldigen Menschen und „Mann der Ideen“. Nur beim Besuch der sonntäglichen Messe finde er Ruhe. Der Glaube gebe ihm „Gelassenheit in einer turbulenten Welt und eine moralische Architektur, die das Leben vereinfacht“, berichtet Christ und Welt.
Bei der nächsten Präsidentschaftswahl, die am 8. November 2016 stattfindet, könnte es zum Aufeinandertreffen zweier Politiker-Dynastien kommen. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Hillary Clinton, ehemalige US-Außenminiterin und Ehefrau von Bill Clinton, dem 42. Präsident der Vereinigten Staaten, eine Bewerbung um das höchste US-Amt erwägt. Aus der Präsidentschaftswahl am 3. November 1992 war Bill Clinton mit 43 Prozent der Stimmen als Sieger hervorgegangen und hatte den amtierenden Präsidenten George Bush aus dem Amt verdrängt. (pro)

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