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US-Fernsehserie verspottet katholischen Glauben

Seit dem 2. März läuft auf dem amerikanischen Fernsehsender ABC eine Serie über eine irisch-katholische Familie. Konservative Gruppierungen und Christen sind empört und fordern den Stopp der Serie, da sie den katholischen Glauben verhöhne.
Von PRO
Die Fernsehserie „The Real O'Neals“ läuft seit Anfang März in Amerika und hat Proteste konservativer Gruppen hervorgerufen

Foto: ABC Studios

Die Fernsehserie „The Real O’Neals“ läuft seit Anfang März in Amerika und hat Proteste konservativer Gruppen hervorgerufen
Die Serie des Fernsehsenders ABC heißt „The Real O’Neals“ und handelt von einer irisch-katholischen Familie aus Chicago. Sie besteht aus einem Ehepaar mit drei Kindern. Protagonist ist der 16-jährige homosexuelle Sohn der Familie. Die Idee basiert lose auf den Erfahrungen von Dan Savage, einem bekennenden Schwulen, der Autor und Sex-Kolumnist ist. Savage ist auch Produzent der Serie. Hauptmerkmal von „The Real O’Neals“ ist die Verspottung des katholischen christlichen Glaubens. Auch Jesus kommt in der Serie vor („Mutter hat uns immer gesagt, wir sollen uns so verhalten, als würde Jesus zusehen.“), ebenso Maria. Der Sohn hat eine Freundin, die versucht, ihn zu Sex zu überreden. Die Mutter wird als über-fromme Frau dargestellt, die jeden mit Schuldgefühlen belastet und Pfannkuchen in Form von Jesus backt. Bisher liefen vier Folgen der Serie, im Durchschnitt wurden sie von rund fünf Millionen Zuschauern angesehen.

Vereinigung irisch-stämmiger Amerikaner regt sich auf

Bereits nach der Pilotfolge protestierten verschiedene religiöse Gruppen in Amerika wie etwa die „American Family Association“. Sie rief zu einem Boykott und einer Petition für den Stopp der Serie auf. Außerdem startete sie auf ihrer Internetseite „One Million Moms“ eine Unterschriftenaktion gegen Coca Cola, einen Sponsor der Serie. Die konservativen Gruppen „Media Research Center“ und „Family Research Council“ erhielten 21.000 Zuschriften und 4.000 Anrufe von Menschen, welche die Absetzung fordern. Auch die Vereinigung „The Ancient Order of Hibernians“, die sich um die Bewahrung irisch-katholischer Kultur in Amerika kümmert, forderte ABC dazu auf, die Serie zu stoppen, da sie irisch-stämmige Amerikaner als bigott darstelle, böse Klischees bediene und den katholischen Glauben verunglimpfe. Die amerikanische christliche Zeitschrift „Charisma News“ nennt die Serie „bigott“ und „antikatholisch“. Allein in der ersten Folge zählte die Autorin einer kritischen Rezension 93 Fälle, in denen Witze über den katholischen Glauben gemacht wurden. „Und ich habe bei genau einem gelacht.“ Der Produzent Savage sei „ein schwuler Sex-Kolumnist und Medienliebling, der regelmäßig versucht, Christen und Konservative für die eigene Publicity zu verhöhnen“. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen/detailansicht/aktuell/die-simpsons-ein-religioeser-blick-nach-springfield-90513/
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