Das christliche Medienmagazin

Unversehrt sterben oder Herz verschenken?

Ist Organspende gelebte Nächstenliebe? Darüber diskutieren Christen, Mediziner und Betroffene in der nächsten Woche in der Sendung "Tacheles". Der Bundestag will in den kommenden Monaten eine neue Regelungen zum Umgang mit dem heiklen Thema auf den Weg bringen.

Von PRO

Foto: Evangelische Kirche im NDR / Tacheles

Schon bald soll jeder Deutsche mindestens einmal im Leben eine verbindliche Entscheidung über den Umgang mit seinen Organen nach seinem Tod treffen. Dafür haben sich Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Volker Kauder (CDU) zuletzt stark gemacht. In der Talkshow der Evangelischen Kirche im NDR, "Tacheles", soll es am 14. Februar ebenfalls um dieses Thema gehen. Die Aufzeichnung beginnt um 19 Uhr in der hannoverschen Marktkirche, Einlass ist ab 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. "Phoenix" strahlt die Debatte am Sonntag, 19. Februar, um 13.00 Uhr und um 24.00 Uhr aus.

Diskutieren werden der evangelische Landesbischof Friedrich Weber aus Braunschweig, der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, der Mediziner Paolo Bavastro, und die Organspendekritikerin Renate Greinert, wie es in einer Sendungsankündigung heißt. Weber wirbt demnach für die Organspende als Zeichen der Nächstenliebe. Auch Montgomery wünscht sich mehr Spendewillige. Greinert willigte in die Organentnahme ihres Sohnes ein, nachdem dieser verunglückt war. Ein Fehler, wie sie heute sagt: "Mein Sohn war ein Mensch, kein Recycling-Gut." Bavastro findet, durch die medizinisch hoch umstrittene Definition des Hirntods würden Sterbende zu Toten erklärt. "Diese Definition muss dringend überholt werden", sagt er. Deshalb nennt der Kardiologe aus Stuttgart Organspende "Tötung". (pro)

Auch das Christliche Medienmagazin pro hat sich des Themas Organspende angenommen. In der am 16. Februar erscheinenden Ausgabe 1/2012 lesen Sie einen aktuellen Kommentar zur politischen Entwicklung in Deutschland. Bestellen Sie die pro kostenlos unter Tel. 06441/915151 oder via E-Mail an info@pro-medienmagazin.de.

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