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Unterschriftenaktionen gegen Jesus-Film mit lesbischer Schauspielerin

In einem neuen Film soll Paris Jackson, die Tochter des Popstars Michael Jackson, Jesus spielen. Nicht alle finden das gut: Zwei große Unterschriftenaktionen in Amerika stellen sich gegen das Projekt und bemängeln, dass Jesus in dieser Rolle lächerlich gemacht werde.
Von Jörn Schumacher
Gegen den Film „Habit“ mit Paris Jackson als Jesus regt sich Protest in Amerika

Foto: Screen International / Twitter/@Screendaily

Gegen den Film „Habit“ mit Paris Jackson als Jesus regt sich Protest in Amerika

Paris Jackson, das zweite Kind und die einzige Tochter des Popstars Michael Jackson, soll in dem Film „Habit“ Jesus spielen. Die 22-jährige Tochter des 2009 verstorbenen Sängers ist Model und selbst Sängerin. Viel wurde noch nicht über „Habit“ (Angewohnheit) bekannt. Es soll ein Thriller werden, und auf einem ersten veröffentlichten Foto ist Jackson als Jesus mit langen blonden Haaren in einem weiß-roten Umhang und mit einem Nasenring zu sehen.

Auf dem Portal Change.org werden nun Unterschriften gegen das Filmprojekt gesammelt. Die Petition, die sich an die Filmunternehmen Warner Bros und Lionsgate richtet, protestiert dagegen, dass der geplante Film „blasphemisch“ sei und Jesus von einer lesbischen Frau dargestellt werde. Paris Jackson hat in der Vergangenheit öffentlich mitgeteilt, dass sie sich eher zu Frauen hingezogen fühlt. Die Petition nennt den geplanten Film „christenphobischen Müll“. Bislang haben über 300.000 Personen unterschrieben.

Zweite Petition von besorgten Müttern

Schon zuvor hatte die amerikanische Organisation „One Million Mums“ eine ähnliche Unterschriften-Aktion gegen den Film auf ihrer eigenen Webseite gestartet. Die Organisatorinnen bezeichnen das Machwerk als „Sakrileg“, das sich „über Gläubige lustig macht“. Die Aktion unterstützen bislang über 77.000 Personen. An die Filmproduktionsfirma Elevated Films gerichtet unterzeichnet der Teilnehmer eine Erklärung, in der es heißt: „Ich bin geschockt und zutiefst traurig über die Entscheidung Ihres Unternehmens, den Film ‚Habit‘ zu produzieren, in dem ein Jesus Christus mit undefiniertem Geschlecht („gender-bending“; Anm. d. Red.) vorkommt. Das ist eine abstoßende Widerspiegelung einer Arroganz und der Verachtung des christlichen Glaubens. Sie verunglimpfen Jesus und beleidigen dadurch den Glauben von Millionen Christen.“

Von: Jörn Schumacher

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