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Überraschung im Eis

Das Klima ändert sich und damit auch die Natur. Lebensräume von Tieren und Pflanzen sind bedroht – und damit auch ihr Überleben. Eine Eisbären-Studie gibt jedoch Anlass zur Hoffnung.
Von PRO

Foto: Sabine Langenbach

Sabine Langenbach berichtet in der neuen PRO-Kolumne „Das find ich gut“ von guten Nachrichten aus der Welt der Medien

Löwenrudel in der afrikanischen Steppe, Wale in den Tiefen der Ozeane oder Möwenkolonien auf Helgoland – Reportagen über Tiere in ihren Lebensräumen faszinieren mich.

Wie keine Generation vor uns können wir so aus nächster Nähe wilde Tiere beobachten, ohne sie zu stören. Dank der ferngesteuerten hochauflösenden Kameras und Drohnen, die sogar im Dunkeln noch gute Bilder liefern.

Bei allem Staunen, wie perfekt der Kreislauf des Lebens in der Wildnis abläuft, kommt mir manchmal der bange Gedanke: Wie lange wird es diese Lebensräume noch geben? Werden unsere Urenkel nur noch in Filmen erfahren, welche Artenvielfalt es mal auf der Erde gab?


Das find ich gut – Kolumne und Podcast mit Sabine Langenbach
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#4 Überraschung im Eis
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Wie ein Hoffnungsschimmer wirkte auf mich deshalb in der vorigen Woche ein Bericht über Eisbären, in dem ich viel Neues erfahren habe über die „Weißen Riesen“:

Bisher gingen die Forscherinnen und Forscher davon aus, dass Eisbären zum Überleben Packeis, also freischwimmendes Meereis, brauchen, um auf Robbenjagd zu gehen. Aufgrund des Klimawandels und des schmelzenden Eises ist das in der Arktis nicht mehr in der Form möglich, wie es früher war. Zwar können Eisbären bis zu 180 Tage auf Nahrungsaufnahme verzichten. Die eisfreie Zeit dauert dort aber mittlerweile bis zu 250 Tage. Deshalb ist auf mittelfristige Sicht das Aussterben dieser Art programmiert.

Offensichtlich hat kein Wissenschaftler damit gerechnet, wie anpassungsfähig Eisbären sein können!

Das war die Hauptaussage des Berichts: Im Südosten Grönlands wurde eine Gruppe von Eisbären entdeckt, die sich den neuen Gegebenheiten bestens angepasst hat! Ungefähr von Februar bis Ende März jagen sie auf Meereis, das an der Küste festgefroren ist. Danach ist das weggetaut und sie nutzen das Süßwassereis aus Gletscherfronten für die Jagd auf Ringelrobben, ihre Hauptbeute. Somit ist ihr Überleben gesichert. Für diese Studie hat ein Wissenschaftler-Team Bewegungsdaten, genetische und demografische Informationen aus 36 Jahren analysiert.

Ich las die Schlussfolgerung: „Die Entdeckung macht Hoffnung, dass Eisbären, die von der Erwärmung des Planeten besonders bedroht sind, doch widerstandsfähiger sein könnten, als befürchtet.“

Eisbären können sich dem Klimawandel anpassen!

Gott sei Dank dafür – im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn warum sollen es immer nur die Vögel unter dem Himmel sein, die nichts ernten und keine Vorräte sammeln, aber die Gott trotzdem versorgt?

Gott kümmert sich auch um die Eisbären in Grönland. Aber das ist nicht alles. Das Zitat aus dem Matthäus-Evangelium (Kapitel 6,26) geht noch weiter. Jesus sagte zu den Menschen damals: „Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid (als die Vögel unter dem Himmel)?“

Wenn sich Gott schon um seine Geschöpfe so intensiv kümmert, wie viel mehr dann um seine Ebenbilder, die er als Mann und Frau geschaffen hat?! Gott kümmert sich um mich und mein Leben. Das tröstet mich und gibt mir Hoffnung. Mitten im Klimawandel und den Konflikten dieser Welt.

„Eisbären trotzen Packeis-Schwund“ und Gott lässt seine Schöpfung nicht im Stich! Das find ich gut!

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Tschüß und bis nächste Woche!

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