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U2-Sänger Bono lobt Willow Creek

Bono, der Sänger der irischen Rockband U2, hat in einer Videobotschaft der Willow-Creek-Gemeinde gedankt. Willow Creek, bekannt auch durch Pastor Bill Hybels, hatte vor zehn Jahren die Initiative „Celebration of Hope“ gestartet, mit der Armut in der Welt bekämpft wird.
Von PRO
Bono, Sänger von U2, in einer Videobotschaft an Willow Creek

Foto: Willow Creek Community Church

Bono, Sänger von U2, in einer Videobotschaft an Willow Creek
Bono bedankt sich in einem zweieinhalbminütigen Video für den Einsatz der Christen aus der Willow-Creek-Gemeinde bei Chicago in der Flüchtlingskrise. Als er erfahren habe, dass am vergangenen Samstag 4.000 Läufer am Lauf „Run For Refugees“ von Willow Creek teilnehmen würden, wollte er die Botschaft an die Mitglieder von Willow schicken. Der Lauf soll Hilfe bereitstellen, damit Flüchtlinge, die schwere Traumata erfahren haben, eine Therapie besuchen können. „Liebe deinen Nächsten“ sei kein Ratschlag, sondern ein Befehl, sagte Bono in dem Video, das auch in den Gottesdiensten der amerikanischen Megachurch gezeigt werden soll. „In einer globalisierten Welt ist die Bedeutung des Wortes Nachbar nicht mehr die, die sie einmal war. Aber das Prinzip hat sich nicht verändert.“

Politiker des gesamten Spektrums „dämonisieren Flüchtlinge“

Um zu verdeutlichen, für wie wichtig er den Einsatz der Kirchen in der Flüchtlingskrise hält, zitierte er das Jesus-Wort aus Matthäus 8,20: „Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.“ Bono fügte hinzu: „Jesus war ein Vertriebener! Seine Familie flüchtete nach Ägypten. Er war ein Flüchtling.“ Politiker aus allen politischen Spektren dämonisierten derzeit Flüchtlinge. „Wir Gläubige sind aufgerufen, Stellung zu beziehen. Und ich weiß, ihr werdet es tun“, sagte Bono. Im April fand zum zehnten Mal die dreiwöchige Themenreihe „Celebration of Hope“ der Willow-Gemeinde statt. Die Veranstaltungen thematisieren die weltweite Not vieler Menschen, wie Armut, Hunger oder Unterdrückung. Zugleich wird aufgezeigt, wie Christen durch praktische Nächstenliebe dieser Not entgegenwirken und Hoffnung durch Christus verbreiten können. Die Initiative startete 2006, als die Willow-Gemeinde eine Partnerschaft mit 20 Gemeinden in vier Drittweltländern einging, um dort Armut und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Heute engagiert sich Willow nach eigenen Angaben in über 200 Gemeinden in mehr als zehn Ländern Afrikas und Lateinamerikas. Außerdem packten 20.000 Ehrenamtliche der Willow-Gemeinde eine Million Saatpäckchen für die Partnergemeinden. Mit jedem Saatpäckchen lässt sich laut Willow Creek eine Ernte von rund 450 Kilo Gemüse erzielen. Willow Creek habe inzwischen über 35 Millionen Dollar für den Kampf gegen Armut in Afrika, Lateinamerika, im Nahen Osten und in Asien gesammelt. Bono sprach bereits 2006 und 2009 mit dem Leiter von Willow Creek, Bill Hybels, bei Leiterschaftskongressen. Beide Male trat der Sänger in zuvor aufgezeichneten Video-Interviews mit Hybels auf. (pro)
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https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/musik/detailansicht/aktuell/bono-jesus-laesst-dich-nicht-vom-haken-79969/
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