Foto: PRO

Das christliche Medienmagazin

Twitter-„Gott“: Jesus war Palästinenser

Wer Jesus wirklich war, ist eine zentrale Frage für viele Menschen. Ausgerechnet ein Twitter-Account namens „God“ bezeichnet ihn nun als Palästinenser. Dabei war die Absicht des Tweets die Kritik an den üblichen Jesusbildern.
Von PRO
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Wie Jesus wirklich ausgesehen hat, weiß heute niemand

Wer Jesus als Palästinenser beschreibt, muss mit Widerspruch rechnen. Diese Erfahrung machte jedenfalls der Betreiber des Twitter-Accounts „God“ (@The Tweet of God). Am Mittwoch postete dieser ein Portraitbild, das Jesus darstellen soll. Dazu schrieb er: „Viel weißer können Privilegien nicht werden: einen Palästinenser der Römerzeit so aussehen zu lassen.“

Die Absicht des Tweets ist klar: Er kritisiert, dass in den meisten Darstellungen Jesus wie ein Europäer aussieht. Aus israelischer Sicht verursacht der Tweet aber Schaden an anderer Stelle: Indem er Jesus als Palästinenser bezeichnet wird, bleibt die Tatsache unerwähnt, dass er Jude war.

Gott als alter Mann

Israel nimmt es jedenfalls mit Humor. Der offizielle Twitter-Account des jüdischen Staates antwortete mit einem fiktiven Dialog zwischen Jesus und Gott: „Gott: Jesus war ein Palästinenser. Jesus: Hey Papa, erinnerst du dich an deine Rede über jüdische Werte auf meiner Bar-Mitzva-Feier?“

Der Twitter-Account „God“ besteht seit Oktober 2010 und hat 6,1 Millionen Follower. Das Profilbild stellt Gott als alten weißen Mann mit weißen Bart dar. Der Account verweist auf einen Online-Shop mit Merchandising-Artikeln, die Gott ebenfalls als alten Mann abbilden. Betrieben wird der Shop von dem Musikvermarktungs-Unternehmen Musictoday in Virginia.

Von: Daniel Frick

Schreiben Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell