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Turnschuhe mit Weihwasser sind Verkaufsschlager

Eine Firma aus New York hat Schuhe kreiert, mit denen ihre Besitzer über das Wasser laufen können. Das verspricht der Werbespruch der „Jesus Shoes“. Der Werbespruch „Walk on water“ heißt übersetzt „Lauf auf dem Wasser“. Die Schuhe enthalten echtes Weihwasser in den Sohlen. Sie kosten 3.000 US-Dollar.
Von PRO
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Nachdem die Firma den Schuh in verschiedenen Werbevideos angepriesen hatte, waren die 25 Exemplare binnen Minuten vergriffen Foto: YouTube/Screenshot pro
Nachdem die Firma den Schuh in verschiedenen Werbevideos angepriesen hatte, waren die 25 Exemplare binnen Minuten vergriffen

Die New Yorker Firma MSCHF hat Nike-Schuhe entwickelt, die echtes Weihwasser in den Sohlen enthalten. Die 3.000 Dollar teuren Schuhe waren am Dienstag in wenigen Minuten ausverkauft. Das meldet die Online-Ausgabe der New York Post. Sie beruft sich auf den Handelsleiter der Produktdesign-Firma, Daniel Greenberg.

Die Firma wolle sich damit über „Collaborations“ lustig machen, die Zusammenarbeit großer Marken mit prominenten Persönlichkeiten. Um das zu tun, habe sie mit „einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Geschichte“, Jesus Christus, begonnen. Die Firma habe sich gefragt, wie eine Zusammenarbeit mit ihm aussehen würde.

Als Jude wisse er, dass Jesus über das Wasser gelaufen sei. Die Firma wirbt mit dem Spruch „Walk on Water“, zu Deutsch: Lauf auf dem Wasser. Gefüllt sind sie mit echtem Jordan-Wasser. Das von einem Priester geweihte Wasser habe die Firma in die 97 Blasen der Sohlen injiziert. Im Jordan wurde Jesus getauft. Die Schnürsenkel sind mit einem Kruzifix versehen.

Firma bekannt für verrückte Ideen

Verkauft wurden die 25 Paar Sneaker in dem Online-Shop „StockX“. Der Nike-Schuh kostet normalerweise 130 Euro. Inklusive Weihwasser mussten die Kunden rund 3.000 US-Dollar, umgerechnet 2.720 Euro, bezahlen. Die Firma Nike war nicht an der Produktion beteiligt.

Die Firma ist bekannt für ihre verrückten Ideen. Regelmäßig veröffentlicht das Label skurrile Produkte. Etwa die Schriftart „Times Newer Roman“. Sie soll exakt so aussehen wie das Original, aber etwas breiter, damit sich die Seiten schneller füllen ließen. Für Greenberg war das neue Produkt, „der heiligste aller Collabs“.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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