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„Tore tanzt“ in Cannes

Der Film „Tore tanzt“ über einen Hamburger Jesus-Freak ist bei den 66. Internationalen Filmfestspielen in Cannes zu sehen. Der Streifen ist eine Koproduktion des „Kleinen Fernsehspiels“ des ZDF und der Hamburger Produktionsfirma Junafilm und basiert auf einer wahren Geschichte. Im Mittelpunkt steht Tore, der im Glauben seinen Lebenssinn sucht.
Von PRO

Foto: Katrin Gebbe / katringebbe.com

Hauptfigur des Films ist der junge Hamburger Tore, gespielt von Julius Feldmeier. Er lässt sich bei der Punk-Gemeinde „Jesus-Freaks“ taufen und möchte nun ein Leben nach christlichem Vorbild führen. Nach einem Streit in seiner Gemeinde verlässt er die Freaks und zieht bei dem Familienvater Benno ein, den er kurz zuvor kennen gelernt hat. Aus Dankbarkeit unterstützt Tore Benno, dessen Frau und Stiefkinder. Als Benno beginnt, die Familie und den Jungen zu misshandeln, erduldet Tore dies in der Überzeugung, aus Nächstenliebe zu handeln. Er befindet sich jedoch im Zwiespalt aus der Loyalität Benno gegenüber und dem Wissen, dass dies falsch ist.

„Tore tanzt“ feiert sein Filmdebüt bei den Filmfestspielen in der Rubrik „Un Certain Regard“ (zu deutsch: „Ein bestimmter Blick“). Für die Regisseurin des Films, Katrin Gebbe, und die Produzentin, Verena Gräfe-Höft, ist es der erste Spielfilm. Gebbe studierte Regie an der Hamburg Media School und wurde für ihren Kurzfilm „Sores&Sin“ von der Europäischen Union mit dem Young CIVIS Media Prize ausgezeichnet. Gräfe-Höft gründete im Jahr 2009 die die Firma Junafilm. Produktionspartner ist „Das kleine Fernsehspiel“, die Nachwuchsredaktion des ZDF.  

Die 66. Internationalen Filmfestspiele in Cannes beginnen am 15. und enden am 26. Mai. Das Fernsehspiel „Tore tanzt“ sei dieses Jahr bislang der einzige deutsche Langfilm in Cannes, heißt es in einer Mitteilung. (pro)

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