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Titus Müller: Die Brillenmacherin

England im Jahr 1387: Der Theologe Nicholas Hereford arbeitet an der Übersetzung des Alten Testamentes aus dem Lateinischen in die Sprache des Volkes. Sein Vorgänger, John Wycliff, der bereits das Neue Testament ins Englische übersetzt hatte, war dafür von der katholischen Kirche zum Ketzer erklärt worden.
Von PRO

Nachdem Wycliff ermordet wurde, wollen papsttreue Kräfte wie Erzbischof William Courtenay auch Hereford an seinem Vorhaben hindern. Eine Gruppe reformwilliger gläubiger Ritter versteckt den Theologen Hereford vor den Spionen des Erzbischofs. Ein erbitterter Krieg zwischen der katholischen Kirche und der geheimen Rittergemeinschaft beginnt.

Zwischen diese Fronten gerät die junge Frau des Brillenmachers Elias Rowe. Sie hat bei ihrem Mann die Kunst des Brillenmachens gelernt. Als er ermordet wird, will sie seine Arbeit weiterführen, um sich und ihr ungeborenes Kind durchzubringen. Schnell findet sich die mutige Frau wieder in einem blutigen Kampf, in dem es um Macht und Durchsetzung verschiedenster Interessen geht. Sie muss alle Kraft und ihre beruflichen Fähigkeiten einsetzen, um sich und ihre Tochter zu retten.

Rund um die reale Figur des John Wycliff und die fiktive Figur der Catherine Rowe hat Titus Müller einen fesselnden Roman um Intrigen und Machtkämpfe geschrieben, den man nur schwer aus der Hand legen mag. Dabei verwebt er auf sehr anschauliche und lebendige Art die historischen Fakten mit der erdachten Geschichte von der Brillenmacherin und ihrer Familie.

Die Brillenmacherin
gebundene Ausgabe erschienen im März 2005
Verlag Ruetten&Loening, 19,95 Euro
ISBN: 3352007179  

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