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Theologe Michael Herbst in den Ruhestand gegangen

Der evangelische Theologe Michael Herbst ist zum 1. April in den Ruhestand verabschiedet worden. Der 66-Jährige hatte die Professur für Praktische Theologie an der Uni Greifswald inne und gehört zu den bekanntesten deutschen evangelischen Theologen.
Von Swanhild Zacharias
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Der Theologe Michael Herbst erklärte auf dem Willow-Creek-Leitungskogress, Leitung nach dem Vorbild von Jesus bedeute, anderen zu dienen Foto: Claudia Börner, Willow Creek Deutschland
Michael Herbst beim Willow-Creek-Leitungskongress Anfang des Jahres 2020

Zum 1. April ist der evangelische Theologe Michael Herbst in den Ruhestand verabschiedet worden und hat die Leitung des Lehrstuhls für Praktische Theologie an der Universität Greifwald abgegeben. Das berichtet die Evangelische Nachrichtenagentur Idea. Herbst hatte die Professur seit 1996 inne. Bis zum kommenden Jahr soll der Theologe allerdings noch Leiter des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG) in Greifswald bleiben, das er im Jahr 2004 gegründet hatte.

Seinen Lehrstuhl für Praktische Theologie hat Tobias Braune-Krickau übernommen. Der 38-Jährige war seit 2018 an der Universität Göttingen Assistent am Lehrstuhl des evangelischen Theologen Jan Hermelink für Praktische Theologie, bevor er nach Greifswald berufen wurde.

Der gebürtige Bielefelder Michael Herbst promovierte 1986 über „Missionarischen Gemeindeaufbau in der Volkskirche“ an der Universität Erlangen und war anschließend als Pfarrer in Münster tätig. Ab 1992 war er außerdem Kinderkrankenhausseelsorger, bevor er 1996 die Professur in Greifswald antrat.

Schwerpunktthemen Mission und Kirche

Herbst ist auch als Redner bei verschiedenen christlichen und evangelikalen Großveranstaltungen tätig, unter anderem bei ProChrist oder bei den Willow-Creek-Leitungskongressen. Er sprach auch beim missionarischen Gemeindekongress Dynamissio 2017 in Berlin. Der 66-Jährige ist zudem Herausgeber der Zeitschrift „Theologische Beiträge“ und Mitherausgeber von „Kerygma und Dogma“ und „Brennpunkt Gemeinde“ sowie Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin.

Seine Schwerpunktthemen sind unter anderem der missionarische Gemeindeaufbau und die Frage, wie die Institution Kirche für die Gesellschaft relevant bleiben kann. Er äußerte sich dazu auch im Interview mit PRO.

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