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Tausende Christen bekunden Solidarität mit Israel

In Jerusalem waren am Donnerstag die Flaggen zahlreicher Nationen zu sehen. Tausende Christen marschierten gemeinsam mit Zehntausenden Einheimischen durch Israels Hauptstadt.
Von PRO
Zum alljährlichen Jerusalem-Marsch während des Laubhüttenfestes kommen Tausende Christen aus zahlreichen Nationen nach Israel (Archivbild)

Foto: Israelnetz/mh

Zum alljährlichen Jerusalem-Marsch während des Laubhüttenfestes kommen Tausende Christen aus zahlreichen Nationen nach Israel (Archivbild)

Mehr als 60.000 Menschen haben am Donnerstag am traditionellen Jerusalem-Marsch zum Laubhüttenfest teilgenommen. Unter ihnen waren auch fast 7.000 Christen aus mehr als 80 Ländern, wie die Tageszeitung „Jerusalem Post“ berichtet.

Die Teilnahme der Christen organisiert seit 1980 die „Internationale Christliche Botschaft in Jerusalem“ (ICEJ). Die Parade ist Teil einer Festwoche der ICEJ zum Laubhüttenfest. Die Christen bekunden mit der Teilnahme ihre Solidarität für Israel. Sie berufen sich auf die Bibel. Dort heißt es in Sacharja 14,16: „Und alle, die übriggeblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth und um das Laubhüttenfest zu halten.“

Die größte christliche Delegation kam in diesem Jahr aus Brasilien. Ihr gehörten rund 900 Mitglieder an. Etwa 600 Besucher waren aus der Elfenbeinküste angereist, je rund 500 aus China und den USA. Die US-Amerikanerin Eunice Jones sagte gegenüber der „Jerusalem Post“, sie sei hier, um den Menschen Liebe zu zeigen, sie zu segnen und für sie zu beten. „Wir glauben, dass Gott Israel als sein Volk erwählt hat und das es dieses Land ist, wo am Ende Jesus der Messias wiederkommen wird“, fügte die gebürtige Philippina hinzu.

Mehrheit der Israel-Pilger aus Entwicklungsländern

ICEJ-Vizepräsident David Parsons sagte laut dem Nachrichtendienst „Breaking Israel News“, die Zahl der christlichen Teilnehmer erhöhe sich jährlich, wie auch die Zahl der Touristen in Israel. „60 Prozent der Pilger in Israel kommen aus Lateinamerika oder Afrika, den Entwicklungsländern, wo die evangelikalen Kirchen am schnellsten wachsen.“

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat sagte über die Parade: „Der Jerusalem-Marsch ist eine mehr als 60 Jahre lange Tradition und jedes Mal wieder bewegend. Zehntausende Bewohner und Besucher als dem ganzen Land, die nach Jerusalem heraufgezogen sind und an den schönen Stätten daherschreiten, sind ein beeindruckender und besonderer Anblick.“

Der Marsch begann am Sacher-Park und führte drei Kilometer durch Israels Hauptstadt. Viele ausländische Besucher trugen Kleidung in den Farben ihrer Heimatländer und schwenkten deren Flaggen. Tausende Israelis säumten die Straßenränder, um sich die Parade anzuschauen.

Von: Dana Nowak

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