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„Tatort“: Opfer mit christlichem Hintergrund

Im aktuellen „Tatort“ aus der Schweiz ermittelt die Polizei im freikirchlichen Umfeld. Der Stiefvater eines 14-jährigen Mädchens, das tot im Wald gefunden wird, ist Vorsteher einer „freikirchlichen Gemeinschaft“. Das Mordopfer wurde missbraucht und war im dritten Monat schwanger.
Von PRO

Foto: SWR/Daniel Winkler

Im fünften Schweizer „Tatort“ gehe es um „Familienideologie und Glauben“, beschreibt der Fernsehsender „Das Erste“ den Krimi „Geburtstagskind“, der am Sonntag um 20.15 Uhr zu sehen ist. Die Ermittler Reto Flückinger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) fahnden demnach „im schwer zu durchschauenden Beziehungsgeflecht einer freikirchlichen Gemeinschaft“.

Die Kommissare aus Luzern suchen den Mörder der 14-jährigen Amina Halter, die im Wald erschlagen aufgefunden wird. Der leibliche Vater des Mädchens, Kaspar Vogt, ist ein ehemaliger Drogenabhängiger und „Querulant“. Ihr Stiefvater Beat Halter ist Vorsteher einer freikirchlichen Gemeinde. Er holte einst Aminas Mutter Ursula und ihre beiden Kindern von der Straße.

Die Ermittlungen ergeben, dass das Mordopfer missbraucht wurde und im dritten Monat schwanger war. Die Vaterschaft ist trotz DNA-Analyse unbekannt. „Die Frage stellt sich: Wie konnte so etwas in dieser strenggläubigen Gemeinde passieren?“, beschreibt „Das Erste“ die Ermittlungen der Fernseh-Kommissare. (pro)

„Tatort: Geburtstagskind“, Sonntag, 18. August, 20.15 Uhr, Das Erste, 90 Minuten

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