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„Tagesschau on Tour“: Die Redaktion im Gespräch mit dem Publikum

Die Redaktion der ARD-Nachrichten möchte ihre Arbeit transparenter machen. Aus diesem Grund lädt sie Bürger ein, vor Ort mit deren Vertretern zu diskutieren. „Tagesschau on Tour“ nennt die ARD die Veranstaltung, die es am Mittwoch in Köthen geben soll.
Von Jörn Schumacher
Der Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke
Der Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke

Die Redaktion von ARD-aktuell will ihre Arbeit transparenter machen und erklären, nach welchen Kriterien Nachrichten ausgewählt werden. Das teilte die ARD mit. Der Dialog solle wiederum den Redakteuren aufzeigen, welche Inhalte den Menschen in der Tagesschau möglicherweise fehlen.

Bereits am Donnerstag diskutierten als Auftakt Redaktion und Publikum im sächsischen Mittweida. Es ging um Fragen wie „Bedeutet Ostdeutschland für die tagesschau nur ‚Pegida‘ und Rechte?“ und „Warum füttert sie Facebook mit Daten?“ Rund 170 Bürger nahmen an der Diskussion an der Hochschule Mittweida teil.

Am 12. Dezember kommt die „Tagesschau on Tour“ um 18 Uhr ins Veranstaltungszentrum Köthen am Schloßplatz 4. Chefsprecher Jan Hofer, Tagesschau-Chefredakteur Kai Gniffke, ARD-Korrespondent Danko Handrick vom MDR und Tagesschau-Redakteure stellen sich dann der Diskussion. Die Stadt in Sachsen-Anhalt stand vor rund drei Monaten plötzlich im Rampenlicht: Überregionale und internationale Medien berichteten über die Ereignisse und Demonstrationen in Köthen – so auch die Tagesschau. Bei der Veranstaltung sollen Fragen besprochen werden wie „Wie haben die Menschen in Köthen dieses öffentliche Interesse erlebt?“ und „Wie empfanden sie die Berichterstattung über die Ereignisse in ihrer Stadt?“

Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell, sagte: „Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen. Uns interessiert Ihre Meinung: Schauen Sie Nachrichten? Was erwarten Sie von der Tagesschau und wie beurteilen Sie die Berichterstattung – zum Beispiel über die Ereignisse und Proteste vom September in Köthen? Und wie müsste eine Nachrichtensendung sein, damit sie Sie interessiert?“

Von: Jörn Schumacher

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