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“Tacheles”: Per Gentest zum Baby nach Maß?

In Zukunft können Ärzte anhand der Blutprobe einer Schwangeren erkennen, ob das Kind genetische Fehlbildungen hat. Die Talkshow "Tacheles" fragt in der kommenden Ausgabe, ob dieser wissenschaftliche Fortschritt Segen oder Fluch ist.
Von PRO

Foto: Phoenix/pro

Ein einfacher Bluttest in der Schwangerschaft verspricht Auskunft darüber, ob ein Kind genetische Fehlbildungen wie Trisomie 21 (Down-Syndrom) hat. Ist der Test ein Fortschritt, weil er riskantere Verfahren wie die Fruchtwasseruntersuchung ersetzt? Oder verstößt er gegen die Menschenwürde, weil damit unerwünschte Eigenschaften schon vor der Geburt aussortiert werden?

Darüber diskutiert Fernsehpastor Jan Dieckmann in der Sendung "Tacheles" mit vier Experten. Der Humangenetiker Klaus Zerres sagt, der Test gebe vielen Schwangeren Sicherheit. Der hessische Bischof Martin Hein warnt, der Test setze Schwangere unter Druck, betroffene Kinder abzutreiben: "Es gibt ein Recht auf Nicht-Wissen."

Zu Gast ist außerdem Monika Hey, die Autorin von "Mein gläserner Bauch". Hey hat abgetrieben, weil sie vermutlich ein behindertes Kind bekommen hätte. Heute bereut sie diesen Schritt. Am "roten Tisch" sitzt auch die Frauenärztin Barbara Baier. Sie meint, der "Praenatest" werde die Zukunft sein. Wenn sich Frauen dagegen entschieden, ein behindertes Kind zur Welt zu bringen, sei dies zu respektieren.

Die Sendung wird am kommenden Sonntag, 27. Januar, um 17 Uhr auf Phoenix ausgestrahlt. Weitere Sendetermine sind der 3. Februar, 24 Uhr und der 10. Februar, 13 Uhr. Die Sendung wird außerdem in der Öffnet externen Link in neuem FensterMediathek abrufbar sein. (pro)
http://www.tacheles.tv/
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