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“Süddeutsche” befragt Prominente zum Glauben

Die "Süddeutsche Zeitung" hat den 2. Ökumenischen Kirchentag in München zum Anlass genommen, Prominente nach ihrem Glauben zu fragen. Auch die Leser der Zeitung sind aufgerufen, den kurzen Fragebogen nach der eigenen Religiosität auszufüllen und an die Redaktion zu senden.
Von PRO

Foto: sueddeutsche.de / pro

Die erste Frage "Woran glauben Sie?" beantwortet etwa Bundesinnenminister Thomas de Maizière so: "An den dreieinigen Gott." Weiter sagt er gegenüber der SZ: "Für mein Leben gibt mir Hoffnung die Auferstehung, Erlösung und Gnade und unsere Freiheit eines Christenmenschen." Auf die Frage, was ihm Kirche bedeutet, antwortet er: "Freude und Freunde, Gemeinschaft, fröhliches Feiern und würdiges Trauern, Mitgestalten und zusammen beten in einer lebendigen Organisation." Seine Botschaft an Gott laute "… denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen."

Neben de Maizière hat die Online-Redaktion der Tageszeitung weitere Prominente nach ihrem Bezug zur Kirche befragt. Darunter ist auch der katholische Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. "Unser privates wie öffentliches Leben ist ohne Glauben, das heißt ohne Vertrauen, nicht denkbar", so Rösler in einer seiner Antworten. "Dies ist für mich auch in meiner politischen Verantwortung ein wichtiger Orientierungspunkt: Glaube an Gott und seine Liebe zu den Menschen." Auf die Frage nach seiner Einstellung zur Kirche sagt er: "Wir gehen sonntags oft zur Kirche, wenn die Kinder das zeitlich zulassen." Weiter bekennt er: "Der Glaube an Gott gibt Kraft und Hoffnung, gerade auch in schwierigen Zeiten." Seine Botschaft an Gott lautet schlicht "Danke".

Ein weiterer Prominenter ist Manuel Andrack, ehemaliger Redaktionsleiter von der Harald Schmidt-Show und bekannter Buchautor. Als Konfession gibt er an: "Geboren römisch-katholisch, momentan konfessionslos, wahrscheinlich bald wieder römisch-katholisch". Auf die Frage, woran er glaube, sagt er: "Ich glaube an den Fußballgott." Dennoch sei für ihn Kirche "in ein gewisser Weise Heimat".

Der ehemalige Bundesminister und heutige bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, der römisch-katholisch ist, glaubt "an Gott und die Heilsbotschaft aus der Bergpredigt". Er sieht in der Kirche vor allem "das christlich-abendländische Wertefundament" verankert. Christliche Werte seien für ihn etwa Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und Einstehen füreinander.

Zuletzt ruft die "Süddeutsche Zeitung" ihre Leser auf: "Auch von Ihnen würden wir gerne wissen: An was glauben Sie?" Den Fragebogen können sie an muenchen@sueddeutsche.de schicken. Die Einsendungen sollen in den kommenden Tagen auf sueddeutsche.de veröffentlicht werden. (pro)
http://www.sueddeutsche.de/politik/856/510970/bilder/
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