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Studenten-Wettbewerb zum Reformationsjubiläum

Das Bundesinnenministerium hat 14 Arbeiten von Studenten im Themenwettbewerb „Reformation und Toleranz“ mit einem Preisgeld von insgesamt 14.000 Euro prämiert. 130 Studenten befassten sich wissenschaftlich oder künstlerisch mit der Frage, was Identität und Toleranz heute bedeuten.
Von PRO

Foto: Bundesinnenministerium

Den ersten Preis in der Kategorie „Wissenschaftliche Arbeit“ erhielt der Historiker Markus Meer von der Universität Bielefeld. Er schrieb über das Thema „Luther zum Islam“. In der Kategorie „Film/Foto“ wurde Stefanie Schulz von der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin für ihre Porträts aus dem Flüchtlingsheim „Lebach Tag & Nacht“ ausgezeichnet.

In der dritten Kategorie „Essay“ wurde kein erster, dafür der zweite Platz zwei Mal vergeben: An den Atheisten David Stahmann von der TU Dresden für die Betrachtung „Wanderer zwischen den Welten“ und an die Gemeinschaftsarbeit „Abkehr von der Toleranz“ der evangelischen Theologiestudenten Simon Kerwagen und Johannes Vögler von der Universität Göttingen.

Reformation als Quelle der Inspiration

Das Bundesinnenministerium veranstaltet den Themenwettbewerb seit 1999 jedes Jahr. Er soll Studenten bundesweit die Chance bieten, sich zu aktuellen Fragen der Innenpolitik zu äußern. Auswahl und Nominierung der Preisträger traf eine vom Bundesministerium des Innern eingesetzte unabhängige Jury.

Das diesjährige Thema geht auf die Luther-Dekade zurück. Dazu erklärte Christoph Bergner, der seit 2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren ist: „Die Reformation ist auch 500 Jahre nach Martin Luther eine Inspirationsquelle für eine offene, moderne Gesellschaft, in der Menschen mit zum Teil sehr unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen und Lebensformen zusammenleben. Im 21. Jahrhundert, der Zeit der Globalisierung, Mobilität und neuer Lebensformen, geht es immer wieder um die Frage: Was bedeutet Toleranz und wo sind ihre Grenzen? Für die Ausgestaltung der Zukunft ist es daher wichtig, dem Nachwuchs ein Forum zu geben und zuzuhören.“ (pro)

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