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Stimmung gegenüber dem Islam hat sich gedreht

60 Prozent der Deutschen sehen den Islam nicht als Teil Deutschlands. Die Angst vor islamistischem Terror ist auf ein neues Rekordnivieau gestiegen, zeigt eine aktuelle Studie.
Von PRO
Muslime sind in vielen deutschen Städten kein ungewohntes Bild mehr. Doch die Skepsis gegenüber dem Islam steigt.

Foto: Weinstein

Muslime sind in vielen deutschen Städten kein ungewohntes Bild mehr. Doch die Skepsis gegenüber dem Islam steigt.
Die Stimmung in Deutschland gegenüber dem Islam hat sich gedreht: Laut einer repräsentativen Erhebung von Infratest dimap sagten 60 Prozent der Befragten, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre. Damit hat sich die Stimmung grundlegend gewandelt. 2010 stimmten die Befragten zu 49 Prozent noch mehrheitlich der Aussage des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff zu, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Angst vor einem islamistischen Terroranschlag in Deutschland haben laut der Umfrage fast drei von vier der Befragten. Dies ist der höchste Wert, den Infratest zu dieser Frage bisher ermittelt hat.

Etablierte Parteien nehmen Ängste nicht ernst

Außerdem offenbart die Studie ein Unbehagen gegenüber den „etablierten Parteien“, also Union, SPD, FDP, Grünen und Linken. So sagen 58 Prozent, dass diese zu wenig auf die Ängste und Sorgen der Bevölkerung vor einem radikalen Islam eingingen. In der Frage, ob der Einfluss des Islams im Zuge der Flüchtlingskrise zu groß werde, zeigt sich ein gespaltenes Bild: 52 Prozent teilen diese Sorge, 47 Prozent nicht. Keine Mehrheit fand die Aussage, dass der Zustrom an Flüchtlingen das Zusammenleben in Deutschland stark verändere – lediglich 44 Prozent der Befragten teilten diese Prognose. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/jeder-zweite-fuerchtet-islamisierung-deutschlands-93515/
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