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Steinmeier: „Unmenschliches Todesurteil aufheben“

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat bei einem Treffen mit seinem sudanesischen Amtskollegen die Freilassung der Christin Miriam Yania Ibrahim gefordert. Die junge Mutter soll wegen Abfall vom Islam sterben.
Von PRO
Frank-Walter Steinmeier setzt sich für eine im Sudan zum Tode verurteilte Christin ein

Foto: pro

Frank-Walter Steinmeier setzt sich für eine im Sudan zum Tode verurteilte Christin ein
Nach einem Treffen mit dem sudanesischen Außenminister Ali Karti erklärte Steinmeier am Mittwoch, die Staatsmänner hätten auch über den Fall Ibrahim gesprochen. „Ich habe dem sudanesischen Außenminister berichtet, dass die deutsche Öffentlichkeit über diesen Fall erschüttert ist und das auch einen Schatten auf die Wahrnehmung seines Landes bei uns in Deutschland wirft“, teilte Steinmeier mit, und weiter: „Es ist unsere Erwartung, dass dieses unmenschliche Todesurteil gegen Miriam Yania Ibrahim aufgehoben wird. Ich hoffe, dass die junge Frau schon bald gemeinsam mit ihren Kindern und ihrem Mann ein normales Leben in Freiheit führen kann.“ Die 27-Jährige ist derzeit im Sudan inhaftiert und soll hingerichtet werden. In der vergangenen Woche brachte sie im Gefängnis eine Tochter zur Welt. Das Urteil gegen die Christin hat weltweit für Empörung gesorgt. So nannte der britische Premierminister David Cameron die Vorgehensweise des Gerichts „barbarisch“. Berichte, nach denen die Frau freikommen soll, bestätigten sich Anfang der Woche nicht. Zwar erklärte das sudanesische Außenministerium, das Urteil gegen die Frau werde geprüft, noch befindet sie sich aber in Haft. (pro)
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