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Steinbach: Entführte im Jemen nicht vergessen

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hat dazu aufgerufen, trotz des gegenwärtigen Wahlkampfes nicht das Schicksal der im Jemen entführten Familie Hentschel, darunter drei kleine Kinder, zu vergessen.  
Von PRO

Foto: CDU/CSU-Fraktion

Steinbach, die auch Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, sprach sich am Freitag in einer Stellungnahme zudem gegen Diffamierungen der entführten Familie aus. Es sei fatal, wenn der aus Sachsen stammende Ingenieur und seine Frau, eine Krankenschwester, in Medienberichten als "fanatische Missionare" diffamiert würden, "nur weil diese sich zu ihrem christlichen Glauben bekennen und deshalb zu einem Hilfseinsatz in den Jemen gingen. Es wurde sogar behauptet, dass sich Familie Hentschel in einem evangelikalen Milieu engagierte, welches sich im Tonfall kaum von dem fanatischer Muslime unterscheide", so Steinbach.

Zu "Bombenbastlern" abgestempelt

Nach Angaben des Sprechers der Entführten, Pastor Reinhard Pötschke, sei es bei der Entführung für die Angehörigen das Schlimmste, wenn Hentschels zu "Bombenbastlern" abgestempelt würden, obwohl die Eltern in einem kleinen jemenitischen Krankenhaus arbeiteten und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens angehören. Die deutschen Ermittler gehen laut Pötschke momentan vor Ort neuen Hinweisen nach, teilte die CDU/CSU-Fraktion am Freitag mit.

Außerdem habe der Gebetsfrühstückskreis des Deutschen Bundestages auch vor dem Hintergrund des aktuellen Entführungsfalles an das Parlament und die Bundesregierung der 17. Legislaturperiode appelliert, die Verteidigung des Menschenrechtes auf freie Religionsausübung künftig verstärkt in das Zentrum menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Bemühens zu stellen. 90 Prozent aller religiösen Verfolgungen richten sich zudem gegen Christen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe diesen Appell nachdrücklich unterstützt und sei weiterhin bewusst an der Seite verfolgter Christen.

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