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Steffen Kern soll Michael Diener nachfolgen

Steffen Kern soll die Nachfolge von Michael Diener als Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes antreten. Der Nominierungsausschuss hat den 47-jährigen Pfarrer einstimmig zur Wahl vorgeschlagen. Diese findet in der Mitgliederversammlung am 19. Februar 2021 statt.
Von PRO
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Könnte Nachfolger von Michael Diener als Präses des Gnadauer Verbandes werden: der Theologe Steffen Kern. Foto: Steffen Kern
Könnte Nachfolger von Michael Diener als Präses des Gnadauer Verbandes werden: der Theologe Steffen Kern.

Steffen Kern könnte Michael Diener an der Spitze des Gnadauer Verbandes nachfolgen. Der neue Präses wird am 19. Februar in der Mitgliederversammlung gewählt. Ein 16-köpfiger Ausschuss unter der Leitung des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Matthias Frey hatte die Aufgabe, einen Nachfolger Dieners zu suchen. Er schlägt Kern einstimmig als Nachfolger vor.

Dieners Nachfolger würde seinen Dienst am 1. September 2021 antreten. In einer Pressemitteilung begründete der Nominierungsausschuss seinen Vorschlag. Kern sei im Pietismus zuhause und in der Gnadauer Gemeinschaftsbewegung bestens bekannt. Nach seinem Theologiestudium, wissenschaftlicher Arbeit und Gemeindevikariat war Kern zunächst einige Jahre Studienleiter im Albrecht-Bengel-Haus (Tübingen).

Danach wurde er zum hauptamtlichen Vorsitzenden des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Württemberg „Die Apis“ berufen. Dieses Amt hat Kern seit zwölf Jahren inne. Als Radiopfarrer, Buchautor und Redner (etwa auch bei der europaweiten Evangelisation proChrist 2013 und 2018) ist er weit über die Grenzen Württembergs hinaus bekannt. Der Theologe ist Mitglied der Synode seiner Landeskirche sowie der EKD-Synode. Außerdem wurde er vom Rat der EKD in die Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD berufen, der er seit 2015 angehört.

Gute Führungsqualitäten und missionarisches Herz

Aus Sicht des Nominierungsausschusses würde Kern den „eingeschlagenen Weg der Erneuerung der Gemeinschaftsbewegung konsequent fortsetzen“. Zudem verfüge der Theologe über sehr gute Führungsqualitäten. Er vertrete das missionarisch-diakonisch Herzensanliegen Gnadaus und genieße ein breites Vertrauen in der Vielfalt Gnadaus“, wird Frey zitiert.

Der Kandidat selbst ist bereit, dieses höchste Amt in der Gemeinschaftsbewegung in Deutschland zu übernehmen. Michael Diener war bereits im September verabschiedet worden. Er legt ein Sabbatjahr ein. Seit Dezember 2019 war klar, dass er nicht mehr für eine dritte Amtszeit zur Verfügung stehen würde.

Der Evangelische Gnadauer Gemeinschaftsverband versteht sich als freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche. Mit etwa 90 Mitgliedswerken, Verbänden und theologischen Ausbildungsstätten ist er die größte eigenständige Bewegung innerhalb der EKD. An der Seite des Präses steht Frank Spatz als Generalsekretär.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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