Das christliche Medienmagazin

Star-Autorin Rice will kein Christ mehr sein

Via "Facebook" hat die amerikanische Autorin Anne Rice bekanntgegeben, dass sie dem Christentum den Rücken kehrt. Die Autorin des Bestellers "Interview mit einem Vampir" ist vor allem für ihre Gruselromane bekannt. Vor einigen Jahren machte sie Schlagzeilen, weil sie sich zu ihrem christlichen Glauben bekannte und sagte, sie wolle von nun an "Autor für Christus" sein.

Von PRO

Foto: annerice.com/wikipedia

Eine ganze Reihe von Büchern über Jesu Leben hat Anne Rice seitdem herausgebracht. Doch mit den Geschichten über Gott könnte es nun vorbei sein. Auf ihrer "Facebook"-Seite ließ Rice am Mittwoch verlauten: "Ich höre auf, ein Christ zu sein. Ich bin raus. Im Namen Christi, ich lehne es ab, anti-homosexuell zu sein, ich lehne es ab, anti-feministisch zu sein, ich lehne es ab, anti künstliche Geburtenkontrolle zu sein, ich lehne es ab, anti-demokratisch zu sein, ich lehne es ab, anti-säkularistisch und -humanistisch zu sein, ich lehne es ab, anti-wissenschaftlich zu sein. Im Namen … Christi, ich verlasse das Christentum und höre auf, Christ zu sein. Amen." Dennoch fühle sie sich Jesus Christus weiterhin verpflichtet.

In ihrer Autobiographie "Called out of Darkness – A spiritual Confession" (Aus der Dunkelheit berufen – Ein spirituelles Bekenntnis) schrieb sie noch über Gott: "Ich werde ihn nie wieder verlassen, unabhängig von den Skandalen und Streitereien seiner Kirche auf der Erde, und ich werde seine Kirche auch nie niemals wieder verlassen." In dem Buch beschreibt sie, wie sie nach 38 Jahren in die katholische Kirche zurückkehrt. Ihre Vampir-Bücher bezeichnet sie als Ausdruck der Suche nach Gott. 2007 und 2008 erschienen die ersten beiden Bücher ihrer Jesus Christus-Reihe. In "Rückkehr ins Heilige Land" und "Die Straße nach Kanaa" schildert sie die Jugend Jesu – anhand der Bibel und außerbiblischer, teils umstrittener Quellen. (pro)

Das Christliche Medienmagazin pro hat Anne Rice in Ausgabe 1/2009 portraitiert.

https://www.pro-medienmagazin.de/124.html
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