„Spiegel TV“ entfernt umstrittenen Abschnitt

Nach einer Beschwerde über die Darstellung christlicher Influencer und Freikirchen hat das Magazin „Spiegel TV“ einen Teil einer Reportage gelöscht. Ein Abschnitt über die ICF-Gemeinde in München wurde nachträglich entfernt.
Von Norbert Schäfer

Das Magazin „Spiegel TV“ hat auf Kritik von ICF München an einem Beitrag reagiert und einen problematischen Abschnitt nachträglich aus einer gesendeten Reportage gelöscht. Auf Instagram teilt ICF München mit, dass „Spiegel TV“ den Ausschnitt über die Gemeinde nach „intensiver redaktioneller Prüfung“ aus dem Beitrag entfernt habe.

Eine Sequenz über die International Christian Fellowship (ICF) München, die in einem Beitrag vom 12. Januar zusammen mit anderen christlichen Gruppen gezeigt worden war, ist nun online nicht mehr in der Reportage zu sehen.

In der ursprünglichen Sendung vom 12. Januar über christliche Influencer und Freikirchen war die ICF-Gemeinde München in die Nähe einer radikalen Gruppierung in Pforzheim gerückt worden. Im Beitrag hieß es: „Auch in der Freikirche ICF Church in München wird gegen Abtreibung gehetzt.“ Die Darstellung hat ICF München in einer Stellungnahme kritisiert und erklärt: „Diese Aussage entbehrt jeder Grundlage und ist eine falsche Behauptung, von der sich ICF München klar distanziert.“

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Ihre Nachricht an die Redaktion

Sie haben Fragen, Kritik, Lob oder Anregungen? Dann schreiben Sie gerne eine Nachricht direkt an die PRO-Redaktion.

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen