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Sondersendungen und Diskussionsrunde zum Ökumenischen Kirchentag

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender thematisieren den Ökumenischen Kirchentag in München mit Sondersendungen. Im Mittelpunkt der ZDF-Berichterstattung liegt eine einstündige Diskussion unter Leitung von Wolf von Lojewski zur Frage "Wie viel Kirche braucht Deutschland?".
Von PRO

Foto: OEKT

Wie das ZDF mitteilt, wird es den 2. Ökumenischen Kirchentag, der vom 12. bis 16. Mai 2010 in München stattfindet, mit vier Sendungen begleiten. Am Eröffnungsabend am Mittwoch strahlt des die Sendung "Grenzen überwinden" aus. Der Film stellt Menschen und Initiativen vor, die versuchen, Grenzen zwischen den Konfessionen und Kulturen zu überwinden, heißt es vom ZDF. Als Beispiele nennt der Sender die ökumenische Nachbarschaftshilfe in München-Neuperlach, die Nürnberger Begegnungsstube "Brücke Köprü", sowie ein Ehepaar, das in einer konfessionsverschiedenen Ehe "Ökumene im Kleinen" lebt. Außerdem befragen die ZDF-Autoren die Präsidenten des Ökumenischen Kirchentages, Alois Glück und Eckhard Nagel, nach ihren Erwartungen.

Die Sendung "sonntags – TV fürs Leben" wird am letzten Tag der Veranstaltung live von der Theresienwiese in München ausgestrahlt. Moderatorin Alexandra Vacano wird mit ihren Gästen Themen des Ökumenischen Kirchentages aufgreifen. Am selben Tag, am Abend des 16. Mai, um 23.50 Uhr, zeigt das ZDF einen Rückblick auf den Kirchentag. Der Titel "Damit ihr Hoffnung habt" greift das Motto der Veranstaltung auf. Es werden Fragen gestellt wie: "Wie viel Hoffnung haben die Christen in punkto Zukunft der Ökumene? Wie viel Hoffnung brauchen die Kirchen, was ihren derzeitigen Stand in der Gesellschaft angeht?"

Diskussion mit de Maizière und Nikolaus Schneider


Im Mittelpunkt der ZDF-Berichterstattung vom Ökumenischen Kirchentag steht eine Diskussionsrunde unter dem Motto "Wie viel Kirche braucht Deutschland?", die am Donnerstag, 13. Mai, 23.45 Uhr, ausgestrahlt wird. Eingeladen sind Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der amtierende Ratsvorsitzende der EKD Nikolaus Schneider, der katholische Bischof Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) und neben anderen der Kirchenkritiker Philipp Möller.

Unter der Leitung von ZDF-Journalist Wolf von Lojewski greift die Diskussion aktuelle Fragen auf: Wie wollen die Kirchen – insbesondere die katholische – nach dem Glaubwürdigkeitsverlust durch Missbrauchsfälle und Vertuschungspolitik das verloren gegangene Vertrauen wieder zurückgewinnen? Wofür braucht die Gesellschaft die Kirchen – als Anwälte von Werten, als Träger sozialer Einrichtungen? Sind die Privilegien der Kirchen, etwa der Einzug der Kirchensteuer durch staatliche Behörden, gerechtfertigt?

Die ZDF-Sondersendungen zum Kirchentag sind auch online unter www.zdf.de abrufbar, Nachrichten und Berichte von einzelnen Veranstaltungen, Stimmungen und Meinungen der evangelischen und katholischen Christen werden gebündelt.

Ausführliche Programmliste unter www.oekt.de

Die ARD wird am Mittwoch, den 12. Mai, um 23.30 Uhr einen Vorbericht mit dem Titel "Die Kirchen in Zeiten der Krise" zeigen. Am Sonntag wird der Sender ab 10 Uhr den Schlussgottesdienst live von der Theresienwiese übertragen. Einen Schlussbericht sendet die ARD am Sonntag ab 16.45 Uhr in der Sendung "Gott und die Welt".

Auch der "Bayerische Rundfunk" sowie "BR-alpha" widmen sich mit zahlreichen Sendungen dem 2. Ökumenischen Kirchentag. Zu den Sondersendungen gehört etwa ein Gespräch mit Erzbischof Reinhard Marx und Landesbischof Johannes Friedrich, das bereits am kommenden Sonntag, den 9. Mai, um 10.15 Uhr im BR ausgestrahlt wird.

Eine ausführliche Auflistung der Beiträge in Fernsehen und Radio zur kirchlichen Großveranstaltungen findet sich auf der Internetseite zum 2. Ökumenischen Kirchentag unter www.oekt.de. (pro)
http://www.oekt.de/dabei_sein/uebersicht/funk_und_fernsehen.html
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