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So ist Vergebung…

Die Filmemacherin Shawne Duperon hat ein ungewöhnliches Filmprojekt zum Thema "Vergebung" gestartet. Auf ihrer Internetseite "forgive.tv" ruft sie zu Spenden auf. Sie möchte Vergebung gerne aus der Sichtweise verschiedener Protagonisten beleuchten. Für den Film benötigt sie 100.000 Dollar.



Von PRO

Foto: forgive.tv / pro

An dem Projekt kann jeder teilnehmen und seine persönliche Geschichte zum Thema einsenden. Die Produzentin bewirbt ihr Open-Source-Filmrojekt mit Hilfe der Plattform "kickstarter", wo sämtliche Internetnutzer für ihre Ideen werben können. Laut der Nachrichtenagentur "Pressetext" fehlten am heutigen Freitag noch 8.000 Dollar des Gesamtbetrages, den Duperon zur Umsetzung benötigt. Der Film sei eine persönliche Angelegenheit, die allerdings große Wirkung nach außen haben soll, verrät die Produzentin auf ihrer Seite.



Trotz vieler persönlicher Ereignisse wie Verlust des Arbeitsplatzes oder ernste Krankheiten sowie Krieg und Gewalt stelle sich die Frage, wie es gelingen kann, anderen zu vergeben und einen Neubeginn zu starten, erklärt sie: "Genau das wollen wir mit dem Projekt herausfinden und dann anhand von Beispielen zeigen." Der Film solle außergewöhnliche Geschichten mutiger Vergebung enthalten und von Menschen handeln, deren Geschichten einfach erzählt werden müssten, legt sie weitere Beweggründe dar.



Auslöser war ein tödlicher Verkehrsunfall



Inspiriert habe sie vor etlichen Jahren ein Ereignis aus ihrem persönlichen Umfeld. Die Ehefrau und zwei Kinder ihres Freundes Gary waren bei einem Autounfall ums Leben gekommen, den ein betrunkener Autofahrer verursacht hatte. Weil Duperon auch den Unfallverursacher kannte, ließ sie das Thema nicht los.

 Bei der Gerichtsverhandlung habe der Unfallfahrer die Hinterbliebenen dann um Verzeihung gebeten. Die Fähigkeit ihres Bekannten, dem nachzukommen, habe sie dazu inspiriert, die emotionale Reife, die diese Vergebung ermöglicht, genauer zu untersuchen, erklärt die Produzentin. "Das Filmprojekt ‘Vergebung’ geht der Frage nach, wie man mit dem inneren Konflikt von Gedanken und Emotionen, die gleichzeitig bestehen, umgeht und einen wunderbaren Durchbruch möglich macht."



Der Film solle Geschichten von Vergebung aus Sicht der Vergebenden und demjenigen, dem vergeben wird, zeigen. Jede Geschichte solle die Kraft von wahrer Vergebung vermitteln. In den USA findet das Projekt auch in den nationalen Medien Beachtung. Die Fernsehsender CNN, ABC, NBC und CBS haben bereits in längeren Beiträgen darüber berichtet. (pro)

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