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Singen für eine bessere Welt

Sie singen für eine bessere, gerechtere Welt: Mehr als 500 Chöre haben ihre Version von Martin Luthers berühmtestem Choral „Ein feste Burg“ ins Internet hochgeladen und damit zu großen Spenden für Entwicklungsprojekte beigetragen.
Von PRO
500 Chöre haben das Lied „Ein feste Burg“ von Martin Luther neu interpretiert (Symbolbild)
500 Chöre haben das Lied „Ein feste Burg“ von Martin Luther neu interpretiert (Symbolbild)

Die „500-Chöre-Challenge“ zum 500. Reformationsjubiläum ist geschafft und hat insgesamt 50.000 Euro Spenden eingebracht. Dies teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Montag mit. Das Geld soll Projekten des Hilfswerks „Brot für die Welt” in Bangladesch, Indien, Brasilien, Äthiopien und im Kongo zugute kommen.

Die „Challenge“ bestand darin, dass mindestens 500 Chöre eine eigene Version zu Luthers berühmtestem Choral „Ein feste Burg“ ins Netz stellen, um dadurch Spenden einzubringen. Pro Video hat ein Spenderkreis 100 Euro gespendet. „Je kreativer desto besser“ – dazu ermutigten die Organisatoren die Teilnehmer. Ob als Rap, instrumental, Rock- oder Popversion, Schul-, Gospel- oder spontaner Projektchor – jede Version ist willkommen. Obwohl das Ziel der Challenge erreicht ist, können Chöre noch bis zum 31. Oktober an der „Challenge“ teilnehmen. Gewinnen können die Teilnehmer einen Chorworkshop mit Komponist Dieter Falk.

„Ich kann nicht anders“

Die „500 Chöre Challenge“ ist eine Aktion, die die Initiative „Gospel für eine gerechte Welt“ und die Mitmachkampagne #reformaction2017 des Internetportals evangelisch.de zusammen mit „Brot für die Welt“ gestartet haben. Die Videos der Chöre sind im Internet unter www.500choere.de und www.reformaction2017.de zu finden.

Luthers Aussage „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ vor dem Reichstag in Worms im Jahr 1521 verstehen die Organisatoren der „Challenge“ als Aufruf zum Handeln gegen moderne Missstände. So sei die Idee entstanden, für eine bessere, gerechtere Welt zu singen.

Von: Jennifer Adam

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