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Sieben Wochen ohne Pessimismus

An Aschermittwoch startet wieder die Fastenaktion der Evangelischen Kirche. 2020 heißt das Motto „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“. Es soll dabei helfen, Zukunftsängste und Misstrauen zu bezwingen und die Kraft des Glaubens zu entdecken.
Von PRO
Zuversicht für das Leben bekommen, auch über die Fastenzeit hinaus. Das ist das Ziel der diesjährigen Aktion „7 Wochen ohne“.

Foto: 7 Wochen ohne

Zuversicht für das Leben bekommen, auch über die Fastenzeit hinaus. Das ist das Ziel der diesjährigen Aktion „7 Wochen ohne“.

Auch in der diesjährigen Passionszeit lädt die Evangelische Kirche wieder zur Fastenaktion ein. In diesem Jahr geht es um das Motto „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“. Die Aktion hat die Angst und Sorge der Menschen vor der Zukunft im Blick.

Die Initiatoren möchten deutlich machen, wie viel Kraft, Mut und Glaube trotz aller Widrigkeiten in den Menschen steckt. Die Aktion will zur Zuversicht, auch über die Fastenzeit hinaus, aufrufen. Sie dauert von Aschermittwoch bis Ostern. Ziel soll es laut einer Pressemitteilung der Veranstalter sein, die Zeit bewusst zu erleben, spirituell aufzutanken und neue Lebensorientierung zu finden.

Sieben Fotografen illustrieren Wochenthema

Der Eröffnungsgottesdienst der Aktion findet am Sonntag, dem 1. März 2020, um 9:30 Uhr in der Pauluskirche im hessischen Marburg statt. Das ZDF überträgt den Gottesdienst live. Mit dabei sind Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und „7 Wochen Ohne“-Geschäftsführer Arnd Brummer. Sie gestalten den Gottesdienst gemeinsam mit Ortspfarrer Markus Rahn und der Gemeinde.

Jede der sieben Wochen hat ein eigenes Thema, etwa „Sorge dich nicht!“, „Fürchte dich nicht!“ oder „Meine Zuversicht ist bei Gott“, mit entsprechenden biblischen Bezügen. Sieben Fotografen haben sich mit diesen Themen beschäftigt und sie illustriert. Die Auslegungen zu den biblischen Bezügen stammen von dem Theologen und Publizisten Frank Muchlinsky. Ergänzt werden die Wochenthemen durch Zitate, Gedichte und Geschichten von Schriftstellern, Theologen und Journalisten.

Die Aktion „7 Wochen Ohne“ gibt es seit mehr als 30 Jahren. Ein Fastenkalender begleitet die Teilnehmer 47 Tage lang mit Denkanstößen in Wort und Bild. Zudem können sie wöchentliche Mail-Impulse zu den Themen abonnieren. In der Fastengruppen-Suche finden Teilnehmer Veranstaltungen während der Aktion und aktive Gruppen, mit denen sie sich austauschen können. Wer möchte, kann einen Satz, der ihm Mut macht und durch Krisen trägt, auf der Seite von „7 Wochen ohne“ veröffentlichen – und die Geschichte dahinter erzählen.

Auch bei Instagram und Facebook

Interessenten erhalten über die Internetseite außerdem Bildmaterial, Textpassagen und Audio-Dateien zum kostenlosen Herunterladen. In einem der Videos erzählen Passanten einer Umfrage, was ihnen Zuversicht gibt. Zudem gibt es einen Podcast, in dem sich Claudius Grigat, Redakteur bei evangelisch.de und chrismon, und Pfarrer Frank Muchlinsky über die Themen der Fastenaktion austauschen. Außerdem besteht die Möglichkeit zum Austausch über die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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