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„Selfie von Gott“ 500 Euro wert

Rund 10.000 Teilnehmer in Nordrhein-Westfalen haben sich an einem Wettbewerb der ökumenischen Stiftung Bibel und Kultur beteiligt. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren aufgerufen, nach Bildern von Gott in der Bibel zu suchen und kreative Beiträge dazu zu gestalten. Die Stiftung hat die Gewinner am Freitag ausgezeichnet.
Von PRO
Die Vorsitzende der Stiftung Bibel und Kultur, Annette Schavan (6. v.l.), mit Preisträgern des Wettbewerbs „Selfie mit Gott” vom Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung, Höhere Handelsschule in Aachen
Die Vorsitzende der Stiftung Bibel und Kultur, Annette Schavan (6. v.l.), mit Preisträgern des Wettbewerbs „Selfie mit Gott” vom Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung, Höhere Handelsschule in Aachen
Bei dem Bibelwettbewerb „Selfie von Gott“ sind am Freitag im Filmpalast Lichtburg in Essen die Preise vergeben worden. In 1.200 Beiträgen in Form von Bildern, Collagen, Fotobüchern, Videoclips, Skulpturen, Spielen und Liedern haben sich rund 10.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verschiedener Altersstufen mit Bildern für Gott aus der Bibel auseinandergesetzt. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft lief der Wettbewerb als eine Kooperation des Schulministeriums, der evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümer sowie den Bibelgesellschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW). Der erste Preis jeder Altersstufe war jeweils mit 500 Euro dotiert, die zweiten Plätze mit 300 Euro und der dritte Platz erhielt jeweils ein Preisgeld von 150 Euro. Gewinner in der Altersstufe bis zehn Jahre sind 27 Schüler der Klasse drei der Astrid-Lindgren-Schule in Münster. Die Schüler hatten unter dem Titel „Komm und sieh: ‚Ich bin … dein GOTT‘“ sogenannte „Guckkästen“ zu den „Ich bin“-Worten des Johannes-Evangeliums eingereicht.

„Ich sehe Gott, wie du ihn (noch) nicht siehst“

Der erste Preis in der Altersstufe der 11- bis 14-Jährigen ging an die Schüler einer siebten Klasse des Leibniz-Gymnasiums in Gelsenkirchen-Buer. Die Schüler hatten unter dem Titel „Ich sehe Gott, wie du ihn (noch) nicht siehst“ eine kreatives Spiel und eine Projekttagebuch eingereicht. In der Altersstufe der 15- bis 18-Jährigen vergab die Jury zwei erste Plätze. Die Schüler eines Religionskurses des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Stadtlohn, die einen meditativen Bibelclip unter dem Titel „Unsere Bibel in Selfies von Gott“ eingereicht hatten, teilen sich den ersten Platz mit einem Religionskurs des Europagymnasiums der Stadt Kerpen. Dort hatten die Schüler einen HipHop-Song mit dem Titel „Selfie von Gott“ erarbeitet, der auf einem Text des 2. Korintherbriefes beruht. In dem Lied heißt es: „Der da am Kreuz hängt – er ist das Selfie von Gott.“ Der erste Platz in der Altersstufe über 18 Jahre ging an 74 Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung, Höhere Handelsschule in Aachen. Die Schüler hatten vier großformatige Bilder eingereicht, deren Motive sie in einem Fotobuch und einer Weihnachtskarte aufgriffen. Die Schüler hatten sich im Rahmen des Religionsunterrichts mit dem Gleichnis vom barmherzigen Vater (Lukas 15) und dem Bericht vom brennenden Dornbusch (2. Mose 3) auseinandergesetzt, aber auch dem Namen Gottes im Koran in den Blick genommen. Die Preise überreichten NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Die Grünen), Weihbischof Wilhelm Zimmermann vom Bistum Essen, Oberkirchenrat Klaus Eberl von der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie die Vorsitzende der Stiftung Bibel und Kultur und Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan (CDU). Eine Jury wählte unter allen beim Evangelischen Bibelwerk im Rheinland in Wuppertal eingereichten Beiträgen jeweils drei in den verschiedenen Altersklassen aus. Diese Finalisten hoben sich in der Intensität der Auseinandersetzung mit den biblischen Inhalten, dem Einbeziehen heutiger Erfahrungen und der kreativen Umsetzung des Themas besonders hervor. Die Stiftung Bibel und Kultur, 1987 gegründet, veranstaltet seit 1993 die Schülerwettbewerbe „Bibel heute“ in sich abwechselnden Bundesländern. Nach eigenen Angaben erachtet die Stiftung verlässliche Werte für ein Zusammenleben als unverzichtbar. Die Bibel habe durch die Jahrhunderte hindurch die Fundamente gelegt für Demokratie, Menschenwürde und den Schutz der Schwachen und helfe, die Grundlagen der Kultur zu verstehen. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/us-studie-je-aelter-desto-mehr-vertrauen-in-die-bibel-95553/
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/selfie-von-gott-93026/
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