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Schweizer Bernhard Christ erhält Karl-Barth-Preis 2018

Der Schweizer Rechtsanwalt und Notar Bernhard Christ wird am 10. Dezember mit dem Karl-Barth-Preis ausgezeichnet. Christ wird unter anderem für seine Arbeit für die Gesamtausgabe von Karl Barths Schriften, Vorlesungen, Briefen und Gesprächen gewürdigt.
Von PRO
In Gedenken an den Theologen Karl Barth wird alle zwei Jahre von der Union der Evangelischen Kirchen der nach ihm benannte Preis verliehen

Foto: Karl Barth-Archiv, KBA_9062_013

In Gedenken an den Theologen Karl Barth wird alle zwei Jahre von der Union der Evangelischen Kirchen der nach ihm benannte Preis verliehen

Bernhard Christ erhält den Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (UEK). Der Schweizer Rechtsanwalt und Notar ist Präsident der Karl-Barth-Stiftung in Basel. Christ wird unter anderem für seine Verdienste um das Erforschen und Bewahren des Erbes Barths im Karl-Barth-Archiv, seine Arbeit für die Gesamtausgabe von Karl Barths Schriften, Vorlesungen, Briefen und Gesprächen gewürdigt.

Christ sei ein „Kämpfer für klare protestantische Formen“ mit einem liberalen juristischen Grundverständnis, sagte Lukas Kundert, Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt und Pfarrer am Baseler Münster, in einer Mitteilung. Christ habe als Präsident des Verfassungsrates des Kantons Basel-Stadt dafür gesorgt, dass neben den christlichen Konfessionen und der israelitischen Gemeinde auch die „orthodoxen Kirchen, Freikirchen, Aleviten, Muslime, Hinduisten, Buddhisten und weitere Religionsgemeinschaften“ kantonale Anerkennung erhielten. Das sei ein „prophetischer Sprung“ gewesen.

Für den Preisträger reiht sich Barths Theologie ein in die Geschichte der großen Kirchenlehrer: Sie sei im besten Sinn des Wortes „fundamental“, weil sie sich auf das Zentrum des christlichen Glaubens beziehe und drohende „Bekenntnislosigkeit“ der Kirche abwehre.

Der Karl-Barth-Preis wird am 10. Dezember, dem 50. Todestag des Theologen, in Basel verliehen. Das diesjährige Karl-Barth-Jahr erinnert an den herausragenden und streitbaren Schweizer Theologen.

Die Union Evangelischer Kirchen (UEK) ist ein Zusammenschluss von zwölf unierten und reformierten Kirchen in der EKD. Der Karl-Barth-Preis wird seit 1986 alle zwei Jahre verliehen. Er war zum 100. Geburtstag von Karl Barth von der Evangelischen Kirche der Union gestiftet worden.

Von: Swanhild Zacharias

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