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RTL zeigt Dokumentarfilm über Terror-Opfer

Der Fernsehsender RTL hat eine Dokumentation über Menschen produziert, die vor Nigerias Terrorgruppe Boko Haram flüchten mussten. „Sie mussten die Hölle sehen – Auf der Flucht vor Boko Haram“ heißt der Film, der am 22. November um 23.45 Uhr ausgestrahlt wird und in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) entstanden ist.
Von PRO
Vor allem christliche Frauen, wie hier bei einem Gottesdienst, müssen in Nigeria in ständiger Angst vor Boko Haram leben
Vor allem christliche Frauen, wie hier bei einem Gottesdienst, müssen in Nigeria in ständiger Angst vor Boko Haram leben
Die Dokumentation „Sie mussten die Hölle sehen – Auf der Flucht vor Boko Haram“ soll den Opfern des islamistischen Terrors Gesicht und Stimme geben, heißt es in einer Pressemitteilung der Evangelischen Kirche Deutschlands. Die Dokumentation zeige die Not der Menschen, die der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram ausgeliefert sind. In Nigeria habe religiöser Fanatismus zu der gefährlichen Lage im einst so reichen Land geführt. Eigentlich dürfen weder Ausländer noch Kamerateams in das Land. Die Dokumentation beleuchte jene Männer, Frauen und Kinder, die sich als Moslems dem Islamismus widersetzen oder als Christen in Nigeria lebten. Die Terrorgruppe Boko Haram möchte einen christenfreien Staat errichten. Mittlerweile stünden aber nicht mehr nur die Christen im Fokus der blanken Gewalt.

Ein Licht in der Dunkelheit anzünden

Der Film begleitet die evangelische Pfarrerin Renate Ellmenreich, die früher in Nigeria gearbeitet hat. Sie besucht alte Freunde und Mitarbeitende in Hilfsprojekten und spricht mit Witwen, deren Männer von Boko Haram grausam getötet wurden. Ihr wichtigstes Ziel ist es, heimatlosen Frauen in Nigeria einen Neuanfang zu ermöglichen. Sie lasse sich bei ihrer Arbeit von dem afrikanischen Sprichwort leiten: „Es ist besser ein Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“ „Die mutige RTL-Dokumentation macht deutlich, wie notwendig es ist, für Religionsfreiheit als ein grundlegendes Menschenrecht weltweit einzutreten“, betont die EKD in ihrer Pressemitteilung. An der Produktion des Filmes waren Andreas Kuno Richter, Dieter Czaja (RTL), Christian Engels (EKD), Produktionsleiterin Susanne Gerriets und Produzent Thorsten Neumann (EIKON) beteiligt. Die EIKON Nord hat das Projekt im Auftrag von RTL mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland umgesetzt. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/detailansicht/aktuell/weltweiter-gebetstag-fuer-verfolgte-christen-am-sonntag-94024/
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