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RTL plant zweiten Anlauf für TV-Event zur Passionsgeschichte

RTL will noch einmal versuchen, die Leidensgeschichte Jesu als Live-Sendung zu inszenieren. „Die Passion“ war 2020 coronabedingt ausgefallen.
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Der gefangene Jesus: Szene aus dem Passionsspiel 2019 in Dortrecht (Niederlande)

Foto: RTL

In Essen sollte 2020 die Passionsgeschichte live inszeniert werden (Szene aus dem Passionsspiel 2019 im niederländischen Dortrecht)

Der Fernsehsender RTL plant 2022 einen neuen Anlauf für sein Live-TV-Event „Die Passion“ über die Leidensgeschichte Jesu Christi. „Wir möchten das nach der coronabedingten Absage 2020 nun sehr gerne umsetzen“, bestätigte RTL-Sprecher Claus Richter am Montag in Köln dem Evangelischen Pressedienst (epd). Gesendet werden soll die Produktion demnach „um Ostern“, einen genauen Termin wollte Richter jedoch nicht nennen.

Gerne würde man das Fernsehereignis, wie schon 2020 vorgesehen, mit Publikum umsetzen, sagte Richter. Im Blick auf die Pandemie werde man die weiteren Entwicklungen beobachten. Über mögliche Alternativkonzepte könne er momentan noch nichts sagen, erklärte der Sprecher. RTL werde Anfang 2022 näher über die Pläne für „Die Passion“ informieren.

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Die Passionsgeschichte sollte ursprünglich am 8. April 2020 auf dem Essener Burgplatz in Szene gesetzt werden. Das Event musste aber wegen des coronabedingten Lockdowns wenige Wochen zuvor abgesagt werden. Für die Hauptrolle als Jesus war der Sänger, Musicaldarsteller und Schauspieler Alexander Klaws besetzt, als Erzähler der TV-Moderator Thomas Gottschalk. An der Hauptbühne auf dem Burgplatz hatte RTL mit rund 4.500 Besuchern gerechnet.

Das erzählerische Konzept der Passionsgeschichte hatte RTL vom niederländischen Fernsehen übernommen. Dort ist das Event schon seit zehn Jahren zu Ostern fest im Programm. Über die neuen Pläne für 2022 hatten zunächst der Kölner Bistumssender domradio.de und das Online-Medienmagazin DWDL.de berichtet.

epd
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