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Rick Santorum: Von der Politik ins Filmgeschäft

Der frühere Bewerber für das amerikanische Präsidentenamt, Rick Santorum, steigt ins Filmgeschäft ein. Am Montag stellte ihn die Firma EchoLight Studios als neuen Geschäftsführer vor.
Von PRO

Foto: Gage Skidmore (CC-BY-SA)

Santorum hatte in den vergangenen Monaten dabei geholfen, Geldgeber für die texanische Produktionsfirma zu finden. EchoLight Studios möchte mit einem Fonds in Höhe von 20 Millionen Dollar Filme produzieren und vertreiben, die auf dem christlichen Glauben basieren und familienfreundlich sind. Santorum wolle im liberalen Hollywood dafür sorgen, dass dies möglich werde, erklärte er.

Überflüssiger Sex und Gewalt

Gegenüber „The Hollywood Reporter“ sagte Santorum: „Wir schauen nach talentierten Menschen, die qualitativ gute Filme mit erbaulichem Inhalt produzieren wollen.“ Viele der Hollywood-Produktionen zeigten überflüssigen Sex oder Gewalt. Wenn dies Bestandteil der Geschichte sei, habe er zwar nichts dagegen, aber oft seien solche Szenen für die Handlung gar nicht nötig.

„Es gibt viele gut produzierte Filme in Hollywood, aber in vielen von ihnen gibt es Szenen, wo ich als Vater von kleinen Kindern fragen muss: ‘Warum werden sie gezeigt?’“ Mit den eigenen Filmen wolle er nicht predigen, sondern durch wahre Lebensgeschichten zeigen, wie der christliche Glaube auch sein kann. „Das ist unsere Herausforderung und das ist, wovor Hollywood zurückschreckt“, erklärte der ehemalige Politiker. EchoLight Studios produziert dieses Jahr bereits den Film „The Redemption of Henry Myers“. Der Western handelt von den unglaublichen Wendungen im Leben eines Bankräubers. Außerdem plant die Produktionsfirma noch die Verfilmung der biblischen Josefs-Geschichte.

Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen

Santorum gehört der Republikanischen Partei an und wurde 1990 zum ersten Mal ins Repräsentantenhaus und 1994 in den Senat gewählt. Im Vergleich zu vielen seiner Parteikollegen vertritt er sehr konservative Standpunkte zu Themen wie Abtreibung und Homosexualität. Dies löste mehrfach öffentliche Kontroversen aus. Seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2012 zog er zurück, nachdem die Wählerstimmen in den ersten Vorwahlen im April unter seinen Erwartungen geblieben waren. (pro)

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