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Regierung verbietet Gottesdienste wegen Corona

Die Bundes- und Länderregierungen haben sich am Montag auf drastische Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus verständigt. Unter anderem sollen Zusammenkünfte in Kirchen, Synagogen und Moscheen verboten werden.
Von PRO
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Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte am Monatgabend weitere einschneidende Maßnahmen gegen das Coronavirus vor (Archivbild)

Foto: pro/Norbert Schäfer

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte am Monatgabend weitere einschneidende Maßnahmen gegen das Coronavirus vor (Archivbild)

Zusammenkünfte in Kirchen, Synagogen und Moscheen sollen verboten werden, um das Coronavirus an der Ausbreitung zu hindern. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montagabend auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Die Einschränkungen gelten auch für alle anderen Glaubensgemeinschaften.

Auf Nachfrage, welche Art Zusammenkünfte gemeint sind, antwortete Merkel: „Es sind schon abgesprochene, vereinbarte Termine, an denen mehrere Menschen zusammenkommen, also zum Beispiel Gottesdienste.“ Daneben planen die Regierungen von Bund und Ländern zahlreiche weitere Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens. Auch Zusammenkünfte von Vereinen und anderen Freizeiteinrichtungen sollen verboten werden, ebenso wie Urlaubsreisen ins In- und Ausland. Davon werden auch zahlreiche Anbieter aus dem christlichen Bereich betroffen sein.

Die Regierungen erwägen darüber hinaus, das Verkaufsverbot an Sonntagen aufzuheben für verschiedene Geschäfte des Einzelhandels, etwa Lebensmittel- und Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien und andere. Verantwortlich dafür, diese Maßnahmen umzusetzen, sind vor allem die Kommunen und Bundesländer.

Auf die Nachfrage, wie lang eine freiheitliche Gesellschaft derart einschränkende Schritte durchhalten könne, sagte die Kanzlerin: „Wir kommen desto schneller durch diese Phase hindurch, je mehr sich jeder Einzelne an diese Auflagen und an diese Regelungen hält.“

Von: Jonathan Steinert

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