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Regierung besorgt um Asia Bibi

Seit drei Jahren sitzt die Christin Asia Bibi in Pakistan im Gefängnis – ihr droht die Todesstrafe. Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, hat in der Angelegenheit beim pakistanischen Botschafter vorgesprochen.
Von PRO

Foto: Bastos/Fotolia.com

Bibi war 2010 nach den dort geltenden Blasphemiegesetzen zum Tode verurteilt worden (pro berichtete). „Ich habe dem pakistanischen Botschafter heute über die tiefe Besorgnis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion informiert, dass Frau Bibi weiteres Leid zustößt“, teilte Volker Kauder in einer Presseerklärung mit. „Der Gesundheitszustand Asia Bibis ist schlecht“, erklärte der Politiker. „Sie braucht ärztliche Versorgung. Auch muss ihr Fall, der nun in einem Berufungsverfahren vor dem Gericht in Lahore verhandelt wird, endlich beendet werden.“

Wie Kauder weiter mitteilte, habe der pakistanische Botschafter in Deutschland, Abdul Basit, ihm gegenüber versichert, „dass die pakistanische Regierung alles daran setzt, das Leben Asia Bibis zu schützen und den schwebenden Prozess zu einem Abschluss zu bringen“. Der Botschafter teile die Ansicht, dass die Blasphemiegesetze oft zu Verleumdungen missbraucht würden. Darunter litten Christen wie auch Muslime. Der Botschafter habe sein Vertrauen in die pakistanische Justiz zum Ausdruck gebracht und versichert, dass sich diese nicht durch radikale Islamisten einschüchtern ließe.

Kauder sagte, die Bundesregierung werde den Fall weiterhin genau beobachten. Die Landarbeiterin Asia Bibi wurde im November 2010 zum Tode verurteilt, weil sie den islamischen Propheten Mohammed gelästert haben soll. (pro)

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