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Reese Witherspoon produziert Film über Sekte

„This Above All“ wird die Geschichte von Megan Phelps-Roper nacherzählen, die als ehemaliges Mitglied der radikalen „Westboro Baptist Church“ in Amerika bekannt geworden ist. Den Film produziert unter anderem Hollywood-Star Reese Witherspoon.
Von PRO
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Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon produziert ein Filmprojekt zur Biografie eines amerikanischen Sektenmitglieds
Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon produziert ein Filmprojekt zur Biografie eines amerikanischen Sektenmitglieds

Megan Phelps-Roper erregte als Wortführerin der amerikanischen „Westboro Baptist Church“, die auch von Christen als Hass-Gruppe oder Sekte angesehen wird, Aufsehen in Amerika. Nach Jahren sagte sie sich von der radikalen Gruppe los. Nun soll ein Film ihre Lebensgeschichte aufgreifen.

Produziert wird „This Above All“ laut dem US-Branchenblatt Variety unter anderem von Hollywood-Schauspielerin und Produzentin Reese Witherspoon („Natürlich blond“, „Walk the Line“). Regie führt Marc Webb („The Amazing Spider-Man“), das Drehbuch schreibt Nick Hornby. Dieses soll auf einem The New Yorker-Artikel über Phelps-Ropers Lebens- und Glaubensweg, sowie ihren Memoiren, die demnächst veröffentlicht werden, basieren.

Zweifel am Glaubenssystem

Die „Westboro Baptist Church“ ist keiner Konfession angeschlossen und bekannt für ihre Hassreden und Proteste, insbesondere gegen Homosexuelle. Zu den Glaubensansichten der Mitglieder gehört, dass Krankheiten, Naturkatastrophen oder Terroranschläge Strafen eines hassenden Gottes für die Sünden der Menschen sind. Die relativ kleine Gruppe sucht immer wieder die Medienöffentlichkeit, unter anderem durch die Störung von Trauerfeiern für Soldaten.

Megan Phelps-Roper ist in der 1995 von ihrem Großvater gegründeten Gemeinde in Kansas aufgewachsen. Als junge Frau wurde sie deren Sprachrohr im Bereich Social Media und organsierte viele Proteste und Veranstaltungen via Twitter. Durch die Interaktion mit anderen Nutzern der Plattform begann sie allerdings, das Glaubenssystem, in dem sie erzogen wurde, zu hinterfragen, berichtet The New Yorker. Im Jahr 2012 entschied sie sich schließlich dazu, die Gemeinde zu verlassen.

„Megans außergewöhnliche Geschichte sagt so viel über viele Dinge im zeitgenössischen Amerika aus, ich freue mich wirklich auf dieses Projekt“, zitiert Variety Drehbuchautor Nick Hornby. (pro)

Von: dem

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