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Queen Elizabeth gratuliert christlicher BBC-Sendung zum Jubiläum

Die Fernsehsendung „Songs of Praise“ des britischen Senders BBC ist eine der ältesten religiösen Fernsehsendung der Welt. Königin Elizabeth gratulierte zum Jubiläum – und es wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig ihr selbst der christliche Glaube ist.
Von Jörn Schumacher
Queen Elizabeth II.
Queen Elizabeth gratulierte eine der ältesten religiösen Fernsehsendung der Welt zum 60-jährigen Bestehen

Der britische Sender BBC strahlte im Oktober 1961 die erste Folge von „Songs of Praise“ aus der Baptistenkirche „Tabernacle Church“ in Cardiff, Wales, aus. Jetzt feierte die Sendung ihr 60-jähriges Jubiläum. Das Konzept: In jeder Sendung wird christliche Musik aus einer Kirche des Vereinigten Königreiches präsentiert. Mittlerweile liefen fast 3.000 Ausgaben. Die Sendung gehört für viele Gläubige zum festen Bestandteil des Sonntagabends; sie wird auch in Australien und in den Niederlanden ausgestrahlt.

Einer der aktuellen Moderatoren der Sendung, Aled Jones, sagte beim Jubiläum, das im Londoner Westminster Abbey gefeiert wurde, es sei für ihn „die größte Freude meines Lebens“, über 20 Jahre für diese Sendung arbeiten zu können. „Es ist eine Ehre, ermutigende Geschichten des Glaubens mit dem Publikum zu teilen. Es bedeutet mir alles, ihre Herzen mit der Musik zu erfreuen.“

Königin Elizabeth II., Oberhaupt des Empire und der anglikanischen Kirche, gratulierte der Sendung zum 60. Jubiläum. Zwar war sie nicht persönlich anwesend, aber in einer Grußbotschaft teilte sie mit: „Seit 60 Jahren bringt ‚Songs Of Praise‘ nun die verschiedenen Gemeinden und Zuschauer der BBC im gesamten Königreich im gemeinsamen Gebet zusammen.“ Sie fügte hinzu: „In dieser Zeit hat die Sendung das Christentum als einen lebendigen Glauben gezeigt, nicht nur durch Choräle und Anbetungslieder, sondern auch indem sie zeigte, für wie viele Menschen der Glaube im Zentrum ihres Lebens steht.“

Es ist nicht das erste Mal, dass die Queen über die Bedeutung des christlichen Glaubens sprach. In dem 2016 erschienenen Buch „The Servant Queen and the King she serves“ (Die dienende Königin und der König, dem sie dient) zum Beispiel schreibt Queen Elisabeth im Vorwort auch über ihren Glauben und dass Jesus Christus eine zentrale Rolle in ihrem Leben spiele. „Ich bin – und war – Ihnen immer sehr dankbar für die Gebete und Gott für die immerwährende Liebe. Ich habe wirklich seine Treue erlebt.“ Das Buch wurde von der britischen Bibelgesellschaft zusammen mit der britischen Evangelisationsorganisation HOPE anlässlich des 90. Geburtstages der Königin herausgegeben. In ihrem Vorwort schreibt die Königin weiter: „Jeder Tag ist ein Neubeginn. Der einzige Weg, mein Leben zu führen, ist, das zu tun, was richtig ist, das Gesamte zu sehen, jeden Tag das Beste von mir zu geben und mein Vertrauen auf Gott zu setzen.“

Ian Bradley, britischer Theologieprofessor und Journalist, der dem im Juni verstorbenen Ehemann der Königin, Prinz Philip, Duke von Edinburgh, nahestand, berichtete in einem Interview im April, dass dieser die Queen dazu ermutigt habe, in der Weihnachtsansprache offen über ihren eigenen Glauben zu sprechen. Bradley erinnerte sich, dass die Königin im Jahr 2000 „sehr bewegend und kraftvoll“ über ihren christlichen Glauben gesprochen habe und über den Einfluss, den dieser auf ihr Leben ausübe. Daraufhin habe Prinz ihr gesagt: „Du solltest darüber sprechen.“ Prinz Philip verstarb am 9. April 2021 im Alter von 99 Jahren. In seinem Buch „God Save the Queen“ schreibt Bradley, dass der Ehemann der Königin „extrem an Theologie interessiert“ sei und die Bibel sehr gut kenne.

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