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Psalmen-Rap auf dem Kirchentag: “Hörst du den Beat?”

Jesusfreaks-Gründer Martin Dreyer ist bekannt für ungewöhnliche Aktionen. Auf dem Ökumenischen Kirchentag zeigte sich der Volxbibel-Erfinder als Hip Hopper. Zusammen mit der Gruppe "Freispruch" legte er im Olympiastadion einen Psalmen-Rap hin.

Von PRO

Foto: pro

"Er ist da, niemals war er weg. Er ist da, näher als du denkst. Er ist da, hörst du seine Worte reden. Er ist da, der Boss über Tod und Leben." So klingt Psalm 19 in Volxbibel-Deutsch. Mit der Melodie und vor allem dem Beat des Hip Hop-Liedes "Come with me" des amerikanischen Rappers Puff Daddy hinterlegt, wird aus dem uralten Text ein modernes Musikstück. Gemeinsam mit der Gruppe "Freispruch" zeigte Martin Dreyer am Donnerstag im Olympiastadion, dass die Bibel in dieser Form auch vermeintlich Kirchenferne unterhalten kann. Bei Regen und Kälte hatten sich vor der Bühne im Olympiastadion Punks, Vatertags-Feierlustige, Kirchentagsbesucher und sogar Muslime versammelt, um dem einstündigen Vortrag zuzuhören, zu tanzen oder mitzugröhlen. Zum Beispiel zu Psalm 15: „Hörst du, was geht im Hier und Jetzt, hörst du den Beat im Hier und Jetzt und was dein Herz am Leben lässt?“

Zwischen den Liedern berichtete Dreyer von der Geschichte der Volxbibel, der jugendprachlichen Übertragung des Bibeltextes, für die er seit der Veröffentlichung viel Kritik, aber auch Lob geerntet hat. Eine Reaktion auf sein Werk kam sogar aus dem Vatikan. Eines Tages sei ihm ein Brief des Papstes ins Haus geflattert, berichtete Dreyer auf dem Kirchentag. Dieser habe zwar klar gestellt, dass die Sprache der Volxbibel nicht den Regularien der katholischen Kirche entspreche, zugleich aber das missionarische Engagement des Volxbibel-Teams gelobt. Missionarisch darf auch der Auftritt im Olympiastadion verstanden werden. Die Botschaft formulierte Dreyer selbst: "Jesus kann Leben verändern und wir hoffen, dass die Menschen das erleben." (pro)

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